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U15-Mädels sind Rankingturniermeister

Zum Saisonabschluss zeigten die drei Teams nochmal, was in ihnen steckt. Die Erste deklassierte im Endspiel den TSV Penzberg mit 25:4 und 25:10. Der Dritte gelang sogar der Sprung mit auf´s Treppchen und holte sich Platz drei. Team LRV II hatte etwas Pech, verlor nur ein Spiel und wurde dennoch nur Siebter.


Platz eins und drei für die Lechrain Volleys mit ihren Coaches Stefan Huber, Tim Bressau (nicht im Bild) und Daniel Schäfermeier.


Coach Stefan Huber und sein Siegerteam (von links nach rechts: Romy Sterner, Annika Schäfermeier, Julia Czernek, Sophie Amor, Jana Schoppel, Mia Hufschmid, Nele Würtz)


Gold für die Erste

Mit ihrer besten Saisonleistung stand die Erste absolut verdient ganz oben auf dem Podest. Mit ihren druckvollen Aufschlägen und harten Angriffsschlägen überrollte sie die Gegnerinnen regelrecht. Für frischen Wind sorgte zudem Romy Sterner, die neu ins Team kam. War während der Saison häufig noch der Aufschlag zu unkonstant, passierten diesmal kaum Fehler. Es war das erste Mal, dass die Trainingsleistung zu 100% im Spiel im Spiel umgesetzt werden konnte.


Das erste Spiel gegen den TSV Starnberg 1880 war zu Beginn noch etwas nervös und fahrig, schließlich wusste man den Gegner noch nicht richtig einzuschätzen. Mit zunehmender Spieldauer gelangen immer mehr Aktionen, so dass die Lechrainerinnen die Nervösität abstreifen konnten. Die Annahme kam auf den Punkt, das Zuspiel zwar noch etwas weit weg vom Netz, aber die Angreiferinnen konnten dennoch etwas daraus machen und in der Abwehr wurden alle Bälle geholt. Die Satz gingen zwar nicht vollkommen souverän an die Lechrain Volleys, aber mit 25:19 und 25:18 trotzdem deutlich. Das Team spielte sich sozusagen ein. Im zweiten Spiel gegen den TUS Holzkirchen II spielte das Team erstmals auch die im Training geübten Einmeter-Pässe auf die Position zwei und schnelle Pässe auf die Position vier - eigentlich viel zu schnell, eher ein Halbschuss. Aber, was soll man machen, wenn die Mädels Lust darauf haben und schnell genug dafür sind.


Überlegen ging es als Gruppenerster in die Endrunde der besten drei Mannschaften. Dort traf man zunächst im internen Vergleich auf die Dritte der Lechrain Volleys. Das Spiel endete mit 25:15 und 25:15 für die Erste. Da der TSV Penzberg gegen LRV III ebenfalls gewann, gab es im abschließenden Spiel ein richtiges Endspiel mit den beiden besten Teams des Turniers. Vor gut einem Jahr standen sich die beiden Teams bei den Oberbayerischen Meisterschaften bereits gegenüber - mit einer bitteren Niederlage für die Lechrain Volleys. Aber Trainer Stefan Huber versprach seinen Spielerinnen, dass sich die bessere Technik der Lechrain Volleys auch gegen so groß gewachsene Spielerinnen wie die Penzbergerinnen durchsetzen wird. So standen sich die beiden Teams also gegenüber. Satz eins dauerte ganze 6 Minuten und ging mit 25:4 an LRV I. Knallharte Aufschläge ließen den Spielerinnen aus Penzberg keine Chance. Harte Angriffsschläge beeindruckten sie ebenfalls. Das Team um Mannschaftsführerin Nele Würtz war zudem am Netz beim Blocken überaus aufmerksam und ließ keinen einzigen Ball über´s Netz, der dicht ans Netz gestellt wurde.


Am Ende belohnte sich das Team mit ihrer besten Saisonleistung. Eigentlich wollte Cheftrainer Stefan Huber mit Doppelblock und Läufer aus der Abwehr spielen. Dies war aber gar nicht notwendig. Es musste beileibe gar nicht alles gezeigt werden, was die Mädels mittlerweile drauf haben. Das lässt für die Zukunft hoffen.


Pech für die Zweite

Die Zweite U15 Mannschaft der Lechrain Volleys traf in der Vorrunde des Turniers zunächst auf den

VSG Isar-Loisach. Im ersten Satz zeigten die Lechrainer ihr ganzes Können. Mit fast keinen

Aufschlagsfehlern und mit guten, präzisen Angriffen gelang es den Satz mit 25:13 zu gewinnen.

Im zweiten Satz jedoch war die gesamte Mannschaft etwas unkonzentriert. Zeitweise hatten sie

einen Rückstand von 8 Punkten. Gegen Ende des Satzes schafften es die Lechrain Volleys jedoch

diesen wieder auszugleichen. Leider konnte der Satz dennoch knapp nicht gewonnen werden und

ging mit 26:24 an Isar-Loisach. Beim darauffolgenden dritten Satz gelang es dann wieder in die

Spielweise des ersten Satzes einzusteigen, daher war es kein Problem diesen mit 15:9 zu

gewinnen.

Gleich im Anschluss ging es gegen den TSV Penzberg weiter. Hier passierten leider einige

spielerische Fehler, weshalb der TSV Penzberg in zwei Sätzen mit 25:21 und 25:19 gewinnen

konnte. Da der Spielmodus vorsah, dass die Platzierung in der Gruppe entscheidet, um welche Plätze

gespielt werden kann, konnten die Lechrain Volleys II nur noch um Platz 7 bis 9 spielen.

Hierbei ging es zunächst gegen den SV Germering. Durch ein solides Spiel und viele schöne

Aufschläge, unter anderem von Marlene Schmalz, konnten sie diesen mit 25:12 und 25:15

eindeutig gewinnen.

Das letzte Spiel der Mannschaft gegen den TUS Holzkirchen II stellte ebenfalls kein Problem dar.

Zwar führten viele Aufschlagfehler im ersten Satz zu vielen Punkten beim Gegner weshalb der

Satz mit 25:18 endetet, im zweiten allerdings konzentrierten sich alle noch einmal aufs Spiel und

somit konnte dieser mit 25:9 gewonnen werden.


Insgesamt kann man sagen, dass sich die Mannschaft im Laufe der Saison deutlich verbessert hat und ein zunehmend besseres Können im Spiel zeigte.


Glück für die Dritte

Brachte die Auslosung der Gruppen für die Zweite eher Pech, hatte die Dritte etwas Glück mit der Einteilung der Gruppen, denn der SV Germering trat mit nur vier Spielerinnen an, wodurch insbesondere eine starke Spielerin fehlte. Nichtsdestotrotz bot die LRV III eine starke Leistung. Gleich zu Beginn ging es gegen den SV Germering. Im ersten Satz gab es noch einige Abstimmungsprobleme, die aber im Laufe des zweiten Satzes zunehmend abgestellt wurden. Satz 1 ging noch mit 19:25 an Germering. der zweite Satz lief dann wesentlich besser und in einem spannenden Finish setzten sie die Lechrainerinnen mit 25:23 durch. Im dritten Satz war etwas Pech im Spiel, so dass der Entscheidungssatz an Germering ging. Im zweiten Spiel gegen den TUS Holzkirchen zeigte das Team unter der Leitung von Daniel Schäfermeier eine überzeugende Leistung und setzte sich mit 25:15 / 25:13 durch. Zum Abschluss der Vorrunde waren alle drei Teams punktgleich. Da Team LRV III einen Satz mehr gewonnen hatte, kam es in die Endrunde der besten drei Mannschaften.




Coach Tim Bressau und sein Team am Sonntag (von links nach rechts: Mira Mergler, Sophia Wenzlik, Katherina Masarova, Marlene Schmalz, Ina Simanovic)


Coach Daniel Schäfermeier und sein Team am Sonntag (von links nach rechts: Emma Enthart, Mila Reiter, Romina Molina, Felicitas Schwarzer, Marie Hammermeister)


Romy Sterner setzte mit ihren wuchtigen Angriffsschlägen genau die Akzente, die notwendig sind, um den Gegner zu beeindrucken.


Mia Hufschmid beim Sprung-Floater


Wenn sie den Ball richtig voll trifft, dann sollte man in Deckung gehen: Annika Schäfermeier


Emma Enthart machte Druck mit ihren Angriffsschlägen


Mittlerweile Standard: Sprung-Floater von Marlene Schmalz


Team LRV II munterte sich immer wieder gegenseitig auf


Team LRV III jubelte gemeinsam


Erschöpft, aber zufrieden am Ende des Tages


Ina Simanovic beim Angriff


Katherina Masarova beim Lobb

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