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U16 begeistert bei den Oberbayerischen Meisterschaften in Planegg!

Der "zusammengewürfelte Haufen": Von U12- bis echten U16-Spielerinnen war alles vertreten.
Der "zusammengewürfelte Haufen": Von U12- bis echten U16-Spielerinnen war alles vertreten.

Die U16-Mädchen der Lechrain Volleys zeigten bei den Oberbayerischen Meisterschaften in Planegg eine beeindruckende Leistung und belohnten sich mit einem hervorragenden fünften Platz – eine tolle Teamleistung und ein weiterer Beweis für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein.


Für Stefan Huber war es wahrlich keine leichte Aufgabe, die U16 auf Kurs zu bringen: Lediglich 14-tägiges Training als Mannschaft, keine Spielerfahrung auf dem 6er-Feld und die jüngste Mannschaft in der Punkterunde. Und dennoch gelang es. Da staunten die anderen Teams und Trainer nicht schlecht, mit wie vielen jungen Spielerinnen die Lechrain Volleys an den Start gingen. Beispiel die beiden Liberas Pia und Sophia: 10 und 11 Jahre alt hauten sie sich unerschrocken in die Bälle rein, hechteten sich nach unerreichbar scheinenden Abprallern und sorgten mit ihrer stabilen Annahme für einen klaren Spielaufbau.


Am Samstag konnte Stefan Huber als Coach an der Seitenlinie noch auf den kompletten Kader zugreifen. Am Sonntag fehlten jedoch gleich fünf Spielerinnen, da sie bei der Kreismeisterschaft der U13 spielten. Das junge Team startete zunächst holprig ins Turnier. Nach einer Auftaktniederlage gegen den TSV Eiselfing (16:25, 16:25) steigerten sich die Lechrainerinnen von Spiel zu Spiel. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den TSV Winhöring zeigten die Mädels Nervenstärke und gewannen mit 25:19 und 25:18. Trotz der erwarteten Niederlage gegen den späteren Turniersieger SV Lohhof zeigten sie eine engagierte und sehenswerte Partie.


Als Gruppendritter ging es im Überkreuzduell gegen den ASV Dachau III – und hier bewies die Mannschaft echten Kampfgeist. Nach abgewehrtem Matchball sicherten sich die Volleys den ersten Satz mit 28:26 und ließen anschließend mit 25:16 nichts mehr anbrennen. Besonders Zuspielerin Nele Würtz, Diagonalangreiferin Jana Schoppel und Angreiferin Marlene Schmalz überzeugten mit starken Leistungen: präzises Zuspiel, kraftvolle Angriffe und Aufschlagserien, die die Gegnerinnen stark unter Druck setzten. Kapitänin Emilia Gese führte ihr Team souverän über das Spielfeld und forderte mitreißende Anfeuerungsrufe von der Bank.


Am zweiten Turniertag fehlte Coach Stefan Huber und Thomas Fritsch sprang ein - allerdings nicht lange aufgrund eines Infekts. Glücklicherweise war Yvonne Würtz als Zuschauerin mit dabei und konnte übernehmen. Erneut zeigten die Mädels ihr ganzes Können: Trotz Niederlage gegen den TSV Unterhaching folgte ein umkämpfter 2:1-Sieg gegen den SV Lohhof II (25:19, 22:25, 15:8). Im Spiel um Platz fünf wuchs das Team dann über sich hinaus und besiegte den favorisierten TSV Mühldorf deutlich mit 25:13 und 25:19.


Die Lechrain Volleys verpassten damit nur knapp die Qualifikation zur Südbayerischen Meisterschaft – dennoch ist der fünfte Platz ein großartiger Erfolg. Besonders bemerkenswert: Die Lechrain Volleys stellten das jüngste Team des gesamten Turniers, fünf Spielerinnen sind sogar noch in der Altersklasse U13 spielberechtigt!


Trainer Stefan Huber zeigte sich stolz: „Unsere Mädchen haben mit enormem Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft gespielt. Sie haben gezeigt, dass sie mit den besten Teams Oberbayerns mithalten können. Diese Leistung macht richtig Lust auf mehr!“




Marlene Schmalz zeigte sich in Topform: Mal der Hammer, mal die feine Klinge. Situativ entscheiden und die richtige Angriffsoption wählen, ist die große Kunst beim Angriff. Marlene beherrschte am Wochenende die ganzer Klaviatur von harten Schmetterbällen oder gefühlvollen Lobbs.
Marlene Schmalz zeigte sich in Topform: Mal der Hammer, mal die feine Klinge. Situativ entscheiden und die richtige Angriffsoption wählen, ist die große Kunst beim Angriff. Marlene beherrschte am Wochenende die ganzer Klaviatur von harten Schmetterbällen oder gefühlvollen Lobbs.
Selin Senesen spielt ihre erste Saison auf dem 6er-Feld und kommt von Spiel zu Spiel mehr in Fahrt.
Selin Senesen spielt ihre erste Saison auf dem 6er-Feld und kommt von Spiel zu Spiel mehr in Fahrt.
Jana Schoppel: War sie zu Beginn der Saison noch oft zu zögerlich im Angriff, so haben sich nun die Abläufe beim Angriffsschlag verfestigt. Mit hoher Dynamik beim Stemmschritt erreicht sie nun die notwendige Höhe für ihre mittlerweile wuchtigen Schmetterbälle.
Jana Schoppel: War sie zu Beginn der Saison noch oft zu zögerlich im Angriff, so haben sich nun die Abläufe beim Angriffsschlag verfestigt. Mit hoher Dynamik beim Stemmschritt erreicht sie nun die notwendige Höhe für ihre mittlerweile wuchtigen Schmetterbälle.

Yvonne Würtz als Coach am Sonntag mit der U16
Yvonne Würtz als Coach am Sonntag mit der U16

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