U13-Spieltag weiblich: Heute haben wir ganz viel gelernt :-)

Aktualisiert: 8. Juni

Am gestrigen Sonntag fand der zweite U13-Spieltag in Dachau statt. Die Lechrain Volleys starteten mit zwei Teams und wurden von den Coaches Tabea Straube, Simon Klebel und Stefan Huber betreut. Team 1 bestand aus Mia Hufschmid, Jana Schoppel, Daniela Missal und Anna Etzel. Teams 2 setzte sich aus Carlotta Röhler, Carla Krämer, Marlene Schmalz und Mira Kwiedor-Mergler zusammen. Gegner waren die Teams vom ASV Dachau (1 -3) sowie Esting 1 und 2 (außer Konkurrenz). Die Mannschaften kannte man noch gut vom ersten Spieltag und wusste die eigene und die gegnerische Leistung einzuschätzen. Dachte man. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Team 1 verlor leider alle sechs Spiele, fünf davon jeweils im entscheidenden dritten Satz mit 6:8. Team 2 machte es da etwas besser und gewann ausgerechnet im direkten Aufeinandertreffen gegen Lechrain Volleys 1. Am Ende belegten die LRV-Teams die Plätze fünf und sechs. Letzter wurde das außer Konkurrenz angetretene Team Esting 2.


Die beiden U13-Teams und ihre Coaches Stefan Huber, Tabea Straube und Simon Klebel (von links nach rechts)


Für Trainer Stefan Huber war es ein äußerst lehrreiches Turnier. Die knappen Niederlagen sind zwar auf der einen Seite schmerzlich, was gut ist. Denn, wenn sie es nicht täten, wäre auch kein Ehrgeiz da. Auf der anderen Seite kann man insbesondere aus Niederlagen sehr viel lernen. Wenn das stimmt, dann „haben wir heute ganz viel gelernt“, so Huber: Beispielsweise den Gegner nie zu unterschätzen, immer konzentriert zu bleiben, Verantwortung auf dem Spielfeld zu übernehmen, zu fighten, sich gegenseitig zu motivieren, den Spaß miteinander auf dem Feld gemeinsam zu erleben u.v.m. Für Stefan Huber sind die Niederlagen aber auch ein Stück weit den Trainingsschwerpunkt geschuldet.



Spaß auf dem Feld zelebrierten die beiden LRV-Teams. Mit eigens kreierten Choreografien kamen die Spielerinnen nach jeden Punkt zusammen und motivierten sich für den nächsten Ball.


Für ihn steht momentan drei Mal spielen, oberes Zuspiel der Aufschlag von oben auf der Prioritätenliste ganz oben. Bei den beiden ersten Aspekten haben sich die Mädels gegenüber dem ersten Spieltag Ende November sehr stark verbessert. Beim Aufschlag nimmt Huber Rückschläge in Kauf. Er verzichtet bewusst auf sichere Aufschläge von unten und legt eher Wert darauf, dass die Aufschläge von oben möglichst bald beherrscht werden. Das dauert noch zwei, drei Wochen, dann sollte das der Fall sein. Im nächsten Schritt werden nun die Schwerpunkte auf das Hinlaufen zum Ball und die Baggertechnik gelegt. Insofern ist sich der Trainer auch ziemlich sicher, dass die Lechrain Volleys-Teams bis zu den Kreismeisterschaften gut vorbereitet sind. Diese finden bei der U13 am 20. Februar in Landsberg und am 19. März bei der U12 statt.


Hatten gut lachen, nachdem das von Tabea Straube und Simon Klebel betreute Team U13 (2) gegen die U13 (1) der Lechrain Volleys mit 8:6 im entscheidenden dritten Satz gewann.

(Von Stefan Huber)


Aus Sicht einer Spielerin:

Als das erste Spiel begann, war ich voll motiviert und aufgeregt. Im ersten Spiel waren unsere Aufschläge Eins-A und Teamgeist brauchten wir dabei nicht. Das Einzige was wir dabei gemacht haben, ist Aufschläge rüber zu ballern. Manchmal gingen sie rüber, selten aber nicht, was mich voll begeistert hat, weil ich im Aufschlag ja normalerweise nicht die beste bin. Den ersten Satz haben unsere Gegner gewonnen, den zweiten wir. Den Entscheidungssatz haben unsere Gegner leider gewonnen. Danach aber habe ich mir gedacht: Okay, wir haben jetzt gegen Dachau gespielt und verloren das kann schon mal passieren. Danach haben wir eine kurze Trinkpause gemacht und dann unser zweites Spiel gespielt: neues Spiel, neues Glück, wie man so sagt.


Im zweiten Spiel haben wir wieder gegen Dachau gespielt und verloren und zwar 2:0. Was mich dabei aber besonders geärgert hat, war, dass es Dachau 2 war, gegen die wir sonst immer gewonnen haben. Von Spiel zu Spiel wurden unsere Aufschläge immer schlechter und zum Schluss habe ich gar keinen mehr rübergebracht. Danach haben wir im Entscheidungssatz gefühlt immer mit zwei Punkten Abstand verloren. Als das Turnier zu Ende war, haben wir noch ein Spaß-Spiel gespielt und wir sind nicht Letzter geworden, sondern Vorletzter.

(Von Jana Schoppel, Spielerin U13)

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