U12-Mädels der Lechrain Volleys krönen sich zum Südbayerischen Meister
- stefan-huber5
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[von Peter Schulz]
Ein Wochenende, das den jungen Spielerinnen, dem Trainerteam und dem gesamten Verein noch lange in Erinnerung bleiben wird: Die U12 der Lechrain Volleys hat bei der Südbayerischen Meisterschaft 2026 eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt und sich verdient den Titel gesichert. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich das Team zugleich für die Bayerische Meisterschaft.
Schon in der Gruppenphase ließen die Lechrain Volleys keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie mit großen Ambitionen angereist waren. Hochkonzentriert, spielstark und mit sichtbarer Freude am Volleyball dominierten die Spielerinnen ihre Gegner. Gegen den TB München II, Nawaro Straubing sowie den TSV Sonthofen I gelangen jeweils klare 2:0‑Erfolge. Besonders beeindruckend war dabei die Konstanz, mit der das Team über alle Spiele hinweg agierte. Der Lohn: Platz eins in der Gruppe – und damit nicht nur der direkte Einzug ins Viertelfinale, sondern auch bereits die sichere Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft.
Im Viertelfinale wartete mit dem SC Freising ein Gegner, der sich im Turnierverlauf als durchaus konkurrenzfähig erwies und später den fünften Platz belegte. Doch auch hier zeigten die Lechrainerinnen Nervenstärke und Spielübersicht. Mit einem souveränen 2:0‑Sieg zogen sie verdient in das Halbfinale ein. Dort kam es zum Duell mit dem SV Mauerstetten – einem Team, das den Lechrain Volleys alles abverlangte. Doch gerade in dieser Phase zeigte sich die große Qualität der Mannschaft. Mit einer sehr geschlossenen, kämpferischen und gleichzeitig spielerisch überzeugenden Leistung entschieden die LRV‑Spielerinnen auch dieses Spiel mit 2:0 für sich und lösten damit das Ticket für das Finale.
Das Endspiel hatte dabei eine ganz besondere Brisanz: Wie schon bei der Oberbayerischen Meisterschaft lautete der Finalgegner erneut Jahn München I. Die Münchnerinnen starteten furios in die Partie. Mit starker Annahme, solider Feldverteidigung und variablen Angriffen setzten sie die Lechrain Volleys früh unter Druck und gewannen den ersten Satz verdient. Auf Seiten der Lechrainerinnen war die Anspannung deutlich spürbar – viele Spielerinnen wirkten gehemmt, Ideen gegen den Druck der Münchnerinnen waren zunächst kaum vorhanden.
In dieser schwierigen Situation zeigte sich jedoch die Bedeutung eines erfahrenen und einfühlsamen Trainers. Peter Schulz nutzte die Satzpause, um sein Team zu beruhigen und an das zu erinnern, was sie ausmacht: Zusammenhalt, Einsatz und die Gewissheit, dass Erfolg das Ergebnis harter Arbeit ist. Mit neuem Selbstvertrauen, mehr Mut und deutlich weniger Fehlern im Stellungsspiel starteten die Lechrain Volleys in den zweiten Satz.
Diese plötzliche Gegenwehr stellte Jahn München vor unerwartete Probleme. Punkt für Punkt kämpften sich die Lechrainerinnen zurück ins Spiel, feuerten sich gegenseitig an und gewannen sichtbar an Sicherheit. Der zweite Durchgang ging folgerichtig an die Lechrain Volleys – das Finale war wieder völlig offen.
Wie bereits bei der Oberbayerischen Meisterschaft musste somit auch diesmal ein entscheidender dritter Satz über den Titel des Südbayerischen Meisters entscheiden. Und in diesem Moment zeigte das Team seine ganze Klasse. Selbstbewusst, mit großem Respekt vor dem Gegner, aber mit dem unbedingten Willen, jeden Ballwechsel für sich zu entscheiden, spielten die LRV‑Mädels mutig und konzentriert. Am Ende durften sie jubeln: Der dritte Satz ging an die Lechrain Volleys – und damit auch der Titel des Südbayerischen Meisters 2025/2026.
Neben dem sportlichen Erfolg gab es für Trainer Peter Schulz jedoch noch einen weiteren Grund zur Freude. Besonders stolz zeigte er sich über den außergewöhnlichen mannschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der gesamten U12. Zur Südbayerischen Meisterschaft waren die Lechrain Volleys mit allen U12‑Spielerinnen angetreten – ein starkes Zeichen für Teamgeist und Vereinsarbeit und die Kinder feuerten einander an und lebten Teamgeist vor, wie man ihn im Jugendbereich gerne erlebt. Für die Lechrain Volleys standen dabei auf dem Feld: Carlotta Graf, Marie Hieronymus, Ana-Lucia Mirabelles, Annika Pacchara, Leonie Theinschnack, Johanna Trautwein, Sophia Missal und Ronja Schulz.







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