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U12 im Finale der Kreismeisterschaften

Aktualisiert: 20. Nov. 2023

Erstmals in der noch jungen Geschichte der Lechrain Volleys hat es eine U12-Mannschaft bis ins Finale einer Kreismeisterschaft geschafft. Dort unterlag das Team LRV I am Ende dem ASV Dachau I. Zwar wäre an diesem Tag vielleicht sogar noch mehr drin gewesen, aber der Jubel über diesen zweiten Platz war riesig. Gleichzeitig schafften die Lechrain Volleys die Qualifikation für die Oberbayerischen Meisterschaften im Dezember. Team LRV II belegte den 10 Platz und LRV III den 20. Platz von insgesamt 21.


Die drei U12-Teams und ihre Coaches an diesem Tag: Von links nach rechts: Stefan Huber, Gerald Schäfermeyer, Jeanette Trautwein


In der Vorrunde hatte es die Erste Mannschaft der Lechrain Volleys mit dem ASV Dachau III und Dießen zu tun. in der ersten Begegnung wurden noch unsagbar viele Aufschläge (13 Stück! Ein Satz geht nur bis 15 Punkte) verschlagen, so dass man insbesondere im ersten Satz den Gegner unnötig aufbaute. Nach und nach legte sich die Nervosität aber und die Aufschlagquote verbesserte sich. Das Team Mathilda Gese/Ema Bejtic zeigte in der Folge derzeit einen wirklich sehenswert ruhigen Spielaufbau und clevere Angriffsaktionen. Ein ums andere Mal spielten die Lechrain Volleys die Gegnerinnen mit gezielt in die Ecken gespielten Bällen aus. Das Team glänzte an diesem Tag durch ein sehr gutes Spielverständnis und dem Auge für die Lücken. Im zweiten Spiel ging es gegen Dießen, die man vor einigen Wochen nur knapp im Spiel um Platz drei besiegte hatte. Diesmal gingen die „kleinen Damen“ aber hoch konzentriert zu Werke und ließen den Dießnerinnen null Chancen. Am Ende von ersten Satz wechselte Stefan Huber Sophia Missal ein, die dann auch im zweiten Satz durchspielte. Während sie in den zurückliegenden Partien noch vor einigen Wochen den Ball lediglich hoch zum Gegner spielte, zeigte sie nun super cool gespielte kurze Bälle, die für die Gegnerinnen unerreichbar waren.


Diese drei sind Zweiter der Kreismeisterschaften in Oberbayern West geworden: Mathilda Gese, Sophia Missal, Ema Bejtic. Sie fahren zur Oberbayerischen Meisterschaft am 9./10. Dezember.


Nach diesem beiden Vorrundensiegen stand das Team bereits im Viertelfinale. Dort spielte man gegen den ASV Dachau II, der aber ebenfalls keine Chance hatte gegen das gut aufgelegte Lechrain Volleys Team. Der Einzug ins Halbfinale war damit geschafft. Dort wartete der SV Esting I, der zuletzt im Finale stand. Denn ersten Satz gewannen die Mädels souverän durch sehr gute Aufschläge auf die Schwachstellen der Estingerinnen und durch gekonnt gespielte Power-Lobbs. Sie setzten die taktische Marschroute des Trainers hervorragend um. Im zweiten Satz schwand die Konzentration und die Estingerinnen zeigten, warum sie im Finale beim letzten Turnier standen. Schnell erspielten sie sich einen Vorsprung. Beim Stand von 7:13 ließen die Mädels den Kopf hängen. In einer letzten Auszeit motivierte Trainer Huber seine Mädels nochmal und beruhigte sie. Er erinnerte sie nochmal daran, wohin sie die Bälle spielen sollen, dann würden sie gewinnen. Und so kam es auch: Einen Punkt nach dem anderen erkämpften sie sich und gewannen in einem heiß umkämpften zweiten Satz sehr knapp gegen sehr starke Estingerinnen. Im Finale gegen den ASV Dachau merkte man die Lechrain Volleys an, dass sie noch Erfahrung im Umgang mit Druck benötigen. Aber, wenn man sich die Lernkurve dieser Spielerinnen in den letzten Wochen ansieht, dann wachsen hier neue "Mona´s" und "Luisa´s" heran.


Das Team LRV II hatte etwas Pech bei zwei wirklich sehr knappen Spielen und hätte vielleicht etwas weiter vorne landen können. So schien ein Sieg gegen Dießen in erreichbarer Nähe. Und das Team LRV III hatte im letzten Spiel des Turniers auch noch ihr Erfolgserlebnis und gewann gegen Oberweikertshofen I im dritten Satz mit 17:15. Das Team LRV I fährt nun als Zweiter der Kreismeisterschaften von Oberbayern West zur Oberbayerischen Meisterschaft am 9./10. Dezember. Für die beiden anderen Teams LRV II und LRV III ist die Saison beendet.


Ein toller Tag für die Jugend: Alle hatten Grund zur Freude und zum Jubeln. Gewonnen hat in jedem Fall der Volleyballsport, wenn so viele Ballsportbegeisterte in der Halle stehen und so viel Spaß haben.


In einigen Jahren stehen diese talentierten jungen Damen vielleicht auf ganz anderen Podesten.


Ema glänzte an diesem Tag durch ihr unfassbar gutes Spielverständnis und ihr Auge für die Lücken, während Sophia ihren Einsatz durch super cool gespielte kurze Bälle und gute Aufschläge rechtfertigte.


Pia glänzte durch gute Beinarbeit und super Technik beim Oberen Zuspiel.



Siegerehrung: Johanna Trautwein und Anna Masarova erreichten den 20. Platz und holten sich ihre Urkunden ab.


Gute Stimmung bei den Kids - auch mit den Gegnerinnen oder sollte man besser sagen "Spielpartnern" auf der Gegenseite?!


Fragende Gesichter bei den Mädels: Ob das was wird?, fragen sich vielleicht die Kids bei der Begrüßung am Morgen. Oder was geht den Kids so alles durch den Kopf ...

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