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Trainingslager in Inzell

Die weibliche Jugend der Lechrain Volleys fuhr am Wochenende ins Trainingslager nach Inzell ins BLSV Camp, um sich dort auf die kommende Saison vorzubereiten. Auch dieses Mal war das Camp ein voller Erfolg mit wahnsinnig viel Spaß, super motivierten Spielerinnen und tollen Trainings, in denen viel gelernt wurde!

Freudestrahlende Gesichter gab es auch dieses Mal bei den Coaches und den Spielerinnen. Stefan Huber im Bild rechts organisierte mit Unterstützung der Coaches das Trainingslager.

Oben stehend von links nach rechts: Tim Bressau, Gerald Schäfermeyer, Stefan Huber, Susanne Gese Unten knieend von links nach rechts: Claudia Mirabelles, Anh-Thuan. Nicht im Bild: Roman Gese, Franziska Laugwitz und Phillip Holzhey.


Schon seit vielen Jahren nutzen die Lechrain Volleys das Camp zur Saisonvorbereitung. Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag veranstalteten die Organisatoren der Lechrain Volleys ein Trainingslager für die Altersklassen U12 bis U18. Ziel war es, die Kids auf die am nächsten Wochenende startende Saison vorzubereiten und, was noch viel wichtiger war, durch Team Building stärker zusammenwachsen zu lassen. Diesmal stand keine große Party auf dem Programm. Vielmehr sollte es „chilliger“ werden, mit Lagerfeuer, Baden gehen, Beachvolleyball und Air Tramp. Auch wenn das Lagerfeuer ins Wasser fiel, sollte es auf eine eigene Art und Weise ein mega Trainingslager werden.


Mehr als 40 Mädels waren mit dabei und wurden von insgesamt neun Trainern, Trainerinnen sowie Müttern von Spielerinnen betreut. Los ging es am Freitag Nachmittag mit dem Bus. Direkt nach der Ankunft ging es zum Essen, schließlich standen für die älteren Teilnehmerinnen bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Schwerpunkt war bei den älteren Mädels die Einführung eines neuen Spielsystems – eine nicht ganz leicht zu bewältigende Aufgabe. Bei so viel Theorie ist ein Höchstmaß an Konzentration gefragt. Anschließend wurde von den Meisten das EM-Eröffnungsspiel verfolgt. Ein kleiner Teil wollte nach dem Training noch unbedingt mit den Coaches spielen.

Am nächsten Tag standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Während die Älteren neue Spielsysteme testeten, ihre Annahmetechnik und den Spielaufbau verbesserten, standen bei den Jüngeren Aufschlagtechnik und -sicherheit im Vordergrund.


Die Betreuer hatten jede Menge Spaß im Trainingslager.


Daneben gab es viel Abwechslung mit Schwimmen gehen im Freibad, Tisch-Minigolf oder Beachvolleyball. Großen Anklang fand auch Air Tramp, ein Luftkissenspiel, das viel Spaß macht. Ergänzt wurde das eigentliche Training durch Workshops mit den erfahrenen Trainern Franzi und Phips, die den Mädels Tipps gaben, wie sie routiniert mit Stresssituationen umgehen können, sich von der reinen Beherrschung des oberen Zuspiels zur Spielmacherin entwickeln oder sich der Challenge, Angreiferin gegen gegnerischen Blockspielerinnen, bewusst stellen. Denn Misserfolge, z. B. in den gegnerischen Block schlagen, sind ganz normal. Die Frage ist, wie geht man damit um, um die nächste Aktion erfolgreich zu gestalten. Phips verriet seine Rituale, die ihm in der Vorbereitung auf die nächste Aktion helfen und ihn die Lage versetzen situativ die bestmögliche Angriffsoption zu wählen.


Am Abend galt es dann bei den älteren Spielerinnen Vereinbarungen zwischen Mannschaft und Trainer zu schließen. Konkret hieß das: Wie wollen wir miteinander umgehen, welche Ziele setzen wir uns für die nächster Saison, welche Werte sind uns als Gemeinschaft wichtig, was ist den Spielerinnen wichtig, worauf legt der Trainer wert. Daraus entwickelte sich ein positiver, spannender und offener Dialog, der viele wertvolle Erkenntnisse brachte und dazu führte, dass die Mädels am nächsten Tag trotz der vorangegangenen Anstrengungen und der Müdigkeit noch motivierter trainierten. Heraus kam das beste Abwehrtraining ever :-) Den positiven Schlusspunkt setzte Leni Huck: Sie wurde vom Trainer gechallengt: Schaffte sie es, drei Bälle hintereinander erfolgreich abzuwehren, dürfte das gesamt Team beim nächsten Training eine Stunde spielen. Und Leni gab alles, so wie alle Spielerinnen zuvor schon. Sie legte sich richtig ins Zeug bzw. machte sich ganz flach, um schier unerreichbar erscheinende Lobbs abzuwehren, hielt unerschrocken die Arme beim hart geschlagene Angriffsball hin und lief um ihr Leben, um den 6 m, entfernten langen Ball im Hechtbagger noch zu erreichen. Am Ende schaffte sie die Herausforderung. Das Team lief jubelnd zu ihr hin und fielen sich in die Arme. Denn Leni erspielte eine Stunde "Zocken" für den gesamten A-Kader.


Ein Geburtstagskind gab es auch. Jugendtrainer Anh-Thuan feierte seinen Geburtstag bis spät in die Nacht, nahm noch Boxunterricht beim Trainer der Deutschen Jugendmeisterin höchstpersönlich. Gemeinsam mit dem Skiclub wurden dann noch Geburtstagslieder angestimmt.


Stefan Huber zog ein rundum positives Fazit. Tausend Dank gilt dem Trainer- und Betreuerstab!!! Denn ohne die Ehrenamtlichen wäre die Durchführung eines Trainingslagers nicht möglich.


Die Betreuer hatten jede Menge Spaß im Trainingslager. Genauso wie ...


... die Mädels bei der Challenge zwischen Phips und Stefan, als es darum ging, den Mund voller Wasser zu haben und nach Möglichkeit nicht zu lachen. Trotz der von Phips so gefürchteten Chuck Norris-Witze unterlag Stefan haushoch bzw. prustend. Da konnten sich die Mädels nicht mehr halten vor lauter Lachen.


Air Tramp löst Spannungen ...


... und macht unbändig Spaß.



Schon toll diese Mädels: Am Samstag noch schnell die Zutaten gekauft, das Küchenpersonal um Erlaubnis gefragt, dort einen Kuchen zu backen. Da war er baff: Anh-Thuan konnte es nicht fassen, was die Mädels für ihn vorbereitet hatten.



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