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Resilienz ist gefragt für Damen 5


Resilienz war für die Damen 5 der Lechrain Volleys am Wochenende gefordert: Zu den verletzungsbedingten Ausfällen der Mittelblockerinnen Romy Sterner und Mia Hufschmied gesellte sich am Spieltag eine schwere Rückenverletzung der Zuspielerin Sarah Walz. Die Verletzungen hatten sich die drei im schulischen Umfeld bzw. beim Schifahren zugezogen. Wir wünschen diesen Dreien eine gute Rekonvaleszenz!

Sportlich lief es für Lechrain Volleys 5 besser: Mit einer verdienten Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten ESV Neuaubing und einem ebenso verdienten Sieg gegen den Tabellendritten TSG Maisach erhalten sich die D5 die Chance auf den zweiten Platz in der Kreisliga und damit zu den Relegationsspielen zur Bezirksklasse.

Im Spiel gegen Neuaubing sah es zunächst nach einer Überraschung aus, denn Lechrain Volleys 5 konnte den ersten Satz mit 25:21 für sich entscheiden. Eine gute Annahme und insbesondere die wuchtigen Angriffsschläge von Marlene Schmalz und Emilia Dengler waren die Schlüssel zu dem sehr guten Spiel in Satz 1. In den folgenden Sätzen konnte Neuaubing die letzten verbliebenen Löcher in ihrer Abwehr stopfen, so dass die Lechrainer Angreiferinnen immer seltener den Ball auf den Boden schmettern konnten. Immer war noch ein Neuaubinger Arm dazwischen. Dazu kam ein Aufschlag-Lauf der Neuaubingerin Natali Petkovic, die gleich 10 mal hintereinander zur Aufschlaglinie durfte. Das Problem für Lechrain war weniger die schlechte Annahme, eher die hervorragenden Aufschläge. Satz 2 und 3 war mit 25:16 und 25:12 eine deutliche Angelegenheit für Neuaubing, die auch im Angriffsspiel immer sicherer wurden. Der 4. Satz war umkämpft, Lechrain ebenbürtig und bis 21:19 vorne gelegen. Leider war der 21. Punkt der letzte.


Wichtiger war das zweite Spiel gegen den Tabellen-Dritten TSG Maisach. Umstellungen in der Abwehr und im Block hatten sich zunächst ausgezahlt. Lechrain Volleys 5 konnte einen anfänglich herausgespielten knappen Vorsprung ins Ziel retten (25:23). Genau anders herum lief der zweite Satz. Lechrain Volleys 5 rannte immer einem Rückstand von 2 bis 3 Punkten hinterher. Beide Teams waren im Side-Out stark. Am Ende stand es 22:25 aus Sicht der Damen 5. Eine Umstellung des Spielsystems von einem Zuspieler auf zwei Zuspielern hat sich für Lechrain Volleys in den Sätzen drei und vier aus sportlicher Sicht bezahlt gemacht – nicht aus persönlicher Sicht unserer Zuspielerin Sarah Walz: Sarah verletzte sich schwer und musste notärztlich versorgt werden. Den Satz haben die LRV trotzdem gewonnen (25:18) und den darauffolgenden ebenso(25:14). Die notwendige Resilienz für eine erfolgreiche Punktspielsaison konnte das Team somit aufzeigen.

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