Lechrain Volleys stehen vor neuer Saison - es gibt viel zu organisieren!

Emails auf neue Vorgaben checken, die Homepage des Bayerischen Volleyballverbands auf Neuigkeiten überprüfen, Hygienekonzepte entwickeln – langweilig ist den Verantwortlichen bei den Lechrain Volleys derzeit nicht. Neben den üblichen Aufgaben vor Saisonbeginn stehen in dieser Saison noch die Regelungen für den Corona-Spielbetrieb auf der To-Do-Liste. Und da gibt es einiges zu beachten.


Peter Higler, der Vorsitzende der Lechrain Volleys, hat eine gute Nachricht für die Volleyball-Fans im Landkreis: „Stand heute startet die Saison bei den Erwachsenen wie geplant im Oktober.“ Doch dass sich dieser Stand täglich ändern kann, zeigte sich Ende vergangener Woche. Da verkündete der Bezirksjugendleiter von Oberbayern, dass die Saison im weiblichen Jugendbereich nicht wie angesetzt am 4.10. beginnt. Für die Jugendlichen der LRV ist dies eine Enttäuschung, bereiten sich die Spielerinnen doch seit Monaten auf den Saisonstart vor. Doch die unterschiedlichen Voraussetzungen in den verschiedenen Vereinen im Bezirk erlauben es nicht, den Spielbetrieb wie geplant durchzuführen. Deshalb wird die Ligenstruktur neu aufgesetzt und auf kreisinterne Lösungen gesetzt. Was genau das für die Jugendmannschaften der Lechrainer heißt, ist derzeit noch nicht bekannt. Für 16./17. Januar war geplant, dass die Oberbayerische Meisterschaft der U18 in Landsberg organisiert wird. Ob dieses große Event stattfinden kann, wird sich im Laufe der Saison zeigen.


Bei den Erwachsenenteams geht man hingegen derzeit davon aus, dass die ersten Spieltage am 10. Oktober starten. Doch wie genau die Saison durchgeführt werden kann, ist auch hier noch ungewiss. „Wir mussten für jede Halle, in der wir trainieren oder spielen, ein eigenes Hygienekonzept erstellen, das an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird. Das ist natürlich ein enormer organisatorischer Aufwand.“, berichtet Higler. Doch die Verantwortlichen sind gut miteinander vernetzt und delegieren die entsprechenden Aufgaben auf verschiedene Schulter, so dass die Belastung verteilt wird.


Die fünf Damen- und zwei Herrenteams sind bisher mit der Vorbereitung zufrieden. Zwar mussten sich die Mannschaften flexibel auf wechselnde Trainingszeiten in den verschiedenen Hallen einstellen, aber im Gegensatz zu Vereinen in München konnten die LRV immerhin in der Halle trainieren. Mit internen Trainingsspielen konnten sich die Teams zudem Spielpraxis besorgen und am Feinschliff und der Absprache feilen.

Damen 1 bei der Vorbereitung


Einer der größten Unterschiede für die Spieler in der kommenden Saison wird die fehlende Unterstützung von der Tribüne sein. „Zuschauer sind in der derzeitigen Situation leider nicht erlaubt. Das wird uns bei den Heimspieltagen sicher fehlen, da wir immer eine relativ große Zuschauerkulisse haben.“, meint Barbara Reisacher, Kapitänin der Damen 1. „Aber wir sind vor allem froh, dass wir in die Saison starten dürfen, da müssen wir eben auf unsere Fans verzichten.“


Die Lechrain Volleys sind gespannt, wie sich die zweite gemeinsame Saison entwickeln wird. Mit einer Damenmannschaft mehr als in der vergangenen Saison und der Integration der eigenen Jugendspielerinnen in die Erwachsenenteams stehen die Volleyballer auch ohne Corona vor genügend Herausforderungen. Doch gemeinsam werden die Lechrainer auch diese meistern. „Alle fiebern dem Start der Saison entgegen.“, meint auch Higler. „Wir hoffen, dass alles so anläuft wie geplant.“

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