Damen 1 verschenken kampflos drei Punkte

Auch ihr viertes Saisonspiel verlieren die Lechrain Volleys Damen 1 in Eichstätt. Nur einen Satz spielten die LRVlerinnen das, was sie eigentlich können. Die restlichen drei Sätze waren von Eigenfehlern und Ängstlichkeit geprägt. Das führte dazu, dass die Heimmannschaft ohne viel zaubern zu müssen, verdienterweise drei Punkte auf ihr Konto verbuchen durfte.

Standen die Vorzeichen unter der Woche noch gut, dass endlich der sehnlich erwünschte Dreier mitgenommen werden könnte, verschlechterte sich die Lage doch, je näher das Wochenende rückte. Die etatmäßige Zuspielerin Christine Gerling fiel krankheitsbedingt aus, ebenso sagte Außenangreiferin Sophie Zellhuber kurzfristig wegen einer Verletzung am Knöchel ab. Es blieben noch 8 Spielerinnen übrig, die zusammen mit Coach Martin Wagner den weiten Weg Richtung Eichstätt antraten. Kurzerhand wurde Chrissi Degle deshalb vom Libero zum "normalen" Feldspieler umfunktioniert, um wenigstens eine Auswechselspielerin bereit zu haben. Das Spiel begann desaströs. Auf Seiten der Lechrain Volleys passierten viel zu viele Eigenfehler und aus dem eigenen Spielaufbau konnte über den Angriff zu wenig Druck auf die Gastgeberinnen ausgeübt werden, sodass der erste Durchgang recht deutlich mit 25:19 endete.

Auch im zweiten Satz hat die Mannschaft laut Trainer Martin Wagner "den Kampf nie richtig angenommen", es war viel zu still auf dem Feld und die Eigenfehlerquote immer noch zu hoch. Das Heimteam dagegen machte wenige eigene Fehler und spielte ohne viel Aufsehens die Punkte aus. Das führte folgerichtig zu einem weiteren klaren Satzverlust (25:13).

Trotzdem sah es kurz so aus, als würde das Blatt noch gewendet. Im dritten Durchgang lagen die LRV Damen schnell mit 7:0 in Führung und zeigten hier vor allem über die Mitte endlich ein paar gute Aktionen. Den Vorsprung konnten sie über den ganzen Satz halten und entschieden den dritten Durchgang für sich (25:18).

Nachdem es nun 2:1 nach Sätzen stand, war wieder alles drin. Doch diese Chance konnte das Team rund um Zuspielerin Isi Wildner nicht nutzen. Durch die Bank agierte man weiterhin zu zaghaft und unsicher und überließ den Eichstätterinnen damit den Sieg (25:23). Nach dem Spiel machte sich Enttäuschung breit, denn nicht nur Martin Wagner meinte, "ein Sieg wäre locker drin gewesen". Zu wenig Kampfgeist und Vertrauen in das eigene Spiel hätten allerdings konsequenterweise zu der verdienten Niederlage geführt.

Nun heißt es in den nächsten Trainingseinheiten dieses bittere Spiel abzuhaken und mit neuer Motivation nach vorne zu schauen. Denn nach dem holprigen Start bisher wird es nun wichtig sein, um jeden kleinen Punkt zu kämpfen, um endlich auch mal ein Spiel aufs eigene Konto verbuchen zu können. Der nächste Gegner ist am 27.11. der Tabellennachbar von der FTM Schwabing II.

72 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen