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Emotionaler Auftritt der U14: Silber bei der Südbayerischen Meisterschaft

Peter Schmid (links im Bild) und Stefan Huber (rechts im Bild) sind stolz auf das Team.
Peter Schmid (links im Bild) und Stefan Huber (rechts im Bild) sind stolz auf das Team.


Der Volleyball-Nachwuchs der Lechrain Volleys überzeugt erneut und holt sich bei der Südbayerischen Meisterschaft in Dingolfing eindrucksvoll die Silbermedaille. Die U14-Mädels krönen damit ihre herausragende Saisonleistung und sichern sich gleichzeitig das Ticket zur Bayerischen Meisterschaft.


Ein Wochenende voller emotionaler Auf und Abs, Highlights, Mut und Teamgeist: Die Lechrain Volleys zeigten sich in einem extrem starken Teilnehmerfeld spielfreudig, fokussiert und unermüdlich – eine Leistung, die Herz und Zukunft des Vereins widerspiegelt. Von Anfang an war klar, dass hier mit der jüngsten Turniermannschaft ein Team mit enormem Potenzial am Netz steht.


Der Auftakt war holprig, doch schnell zeigte das Team, dass Ausdauer und Wille stärker sind als jeder Rückschlag. Gegen den TSV Unterhaching und die Roten Raben Vilsbiburg erkämpften sich die LRVs zwei Siege, setzten mit zunehmend präziseren Angriffen und druckvollen Aufschlägen klare Duftmarken. Noch klappte nicht alles so, wie es die Mannschaft im Training bereits unter Beweis gestellt hat. Stellenweise zeigte das Team sehr gute Angriffsaktionen. Das Trainergespann aus Peter Schmid und Stefan Huber ermunterte die Spielerinnen immer wieder dazu mutig und druckvoll am Netz zu agieren. Denn mit reinem Sicherheitsspiel baut man Gegner dieser Klasse nur auf. Besonders der dritte Satz gegen Vilsbiburg, den das Team knapp mit 15:13, aber verdient gewann, machte deutlich, welch feines Spielgefühl und welche taktische Reife hier heranwachsen.


Im Überkreuzspiel gegen den SV Esting setzten die Lechrainerinnen die Partie mit 25:17 und 25:17 souverän fort und qualifizierten sich als eines von sechs Teams für die Bayerische Meisterschaft. Dass die Luft bei der Südbayerischen so hoch ist, merkten alle Beteiligten: Es ist eben die Creme-de-la-Creme des regionalen Volleyballs und die fordert den Lechrain Volleys alles an Können und Nervenstärke ab.


Am nächsten Tag trafen die Lechrain-Mädels auf den SV Mauerstetten, den Meister des Regierungsbezirks Schwaben. Das LRV-Trainerteam stellte ihr Team bestens auf den Gegner ein. Peter Schmid kennt als ehemaliger Trainer von Mauerstetten deren Spielerinnen aus dem FF und wusste genau um deren Spielweise und Schwächen. Der Beginn war jedoch alles andere als verheißungsvoll. Schnell lagen die Lechrain Volleys mit 1:7 zurück. Trainer Stefan Huber kennt diese Situation zur Genüge aus der Vergangenheit und war sich sicher, dass das Team wie so oft schon den Rückstand Punkt für Punkt wieder aufholen würde. So war es dann auch. Eine Auszeit brachte die Wende. Plötzlich spielte das LRV-Team wieder hochkonzentriert. Immer wieder ermutigten die LRV-Trainer ihr Team mutig im Angriff zu sein und Fehler in Kauf zu nehmen. Diese taktische Anweisung brachte letztendlich den Erfolg. Die Annahme brachte die Bälle punktgenau zur Zuspielerin, die ihrerseits die Angreiferinnen bestens in Szene setzen konnte. Überzeugend war in der Folge auch die Abstimmung in der Abwehr. Mit einer geschlossenen Teamleistung gewannen die Lechrain Volleys das Halbfinale mit 25:18 und 25:16. Mit diesem Sieg standen die Lechrain Volleys im Finale der Südbayerischen Meisterschaft.


Das Spiel gegen Mauerstetten hinterließ jedoch Spuren. Eine Verletzung machten es einer LRV-Leistungsträgerin unmöglich weiterzuspielen, zu stark waren die Schmerzen. Das Trainerteam stellte die Mannschaft um und brachte mit Pia Schmalz eine neue Spielerin, die durch ihre Abwehrstärke neue Akzente im Finale gegen den ASV Dachau setzten sollte. Die Rechnung ging auf. Das Team startete furios: Mit sehr guten Aufschläge setzte man den Gegner unter Druck. Punkte wurden nun mal clever, mal krachend herausgespielt. In der Abwehr wurde kein Ball verloren gegeben. Es sollte ein hoch-emotionales Spiel werden, das die Spielerinnen an ihre mentalen Grenzen führte. Die Spielerinnnen gaben alles, warfen sich nach den Bällen und belohnten sich mit einer unerwartet hohen Führung von 11:5. Dachau zeigte sich davon zunächst überrascht und nahm zwei Auszeiten innerhalb kürzester Zeit. Schnell erholte sich das Team aus dem Münchner Norden von den anfänglichen Schwierigkeiten und holte den Rückstand auf. Die Zuschauer erlebten nun einen sehenswerten Fight. Das Spiel wogte hin und her und verlangte den Spielerinnen ihr ganzes Können ab. Immer wieder gab es von den Zuschauern Szenenapplaus für gelungene Angriffs- und Abwehraktionen.


Bis zum Stand von 19:20 war es ein ausgeglichenes Spiel, dann unterliefen den Lechrain Volleys einige Fehler beim eigenen Aufschlag sowie in der Abwehr. Dachau gelang es im Gegenzug den Druck aufrecht zu erhalten und gewann den ersten Satz mit 25:20. Im zweiten Satz ließen die Kräfte bei den Lechrain Volleys ein Stück weit nach. Erneut wollte das Trainerteam mit einer weiteren Einwechslung neue Akzente setzen, was auch gelang. Zwar musste man den zweiten Satz mit 18:25 abgeben; dem Trainerteam brachten die Auswechslungen jedoch die Erkenntnis, dass das Team jederzeit in der Lage ist, den Ausfall von wichtigen Leistungsträgerinnen zu kompensieren.

Für die Lechrain Volleys standen dabei auf dem Feld: Leni Schmid, Pia Schmalz, Lena Bachmair, Matilda Gese, Neva Kinski, Ema Bejtic, Johanna Blome und Anna-Lena Losert.


Nun bereitet sich das Team gezielt auf die Bayerische Meisterschaft vor. Der Bayerische Volleyballverband hat sich dazu entschieden, das Austragungsrecht an die Lechrain Volleys zu vergeben. Diese findet am 18./19. April in Buchloe statt.


Die Vizemeisterschaft ist eine Bestätigung der hervorragenden Jugendarbeit und ein klares Signal: Die Lechrain Volleys gehören zu den stärksten Nachwuchsformationen Bayerns. Bleibt dran – der Volleyball-Nachwuchs der Lechrain Volleys schreibt weiterhin spannende Volleyballgeschichte!




Anna-Lena blockt erfolgreich den Angriff der Mauerstettnerin.
Anna-Lena blockt erfolgreich den Angriff der Mauerstettnerin.
Neva Kinski beim Block gegen den ASV Dachau.
Neva Kinski beim Block gegen den ASV Dachau.
Anna-Lena lobbt erfolgreich.
Anna-Lena lobbt erfolgreich.

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