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Damen 1 glückt die Revanche - sechs Punkte für das Team!

Gegen beide Gastmannschaften hatten die Volleyball-Damen noch eine Rechnung offen. Aber nicht nur das, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, musste die Mannschaft von Trainer Martin Wagner an diesem Heimspieltag punkten. Beide Gegner sind direkte Konkurrenten im Kampf um den rettenden 6. Platz in der Landesliga Süd-West. Und diesmal ging der Plan voll auf: Mit lautstarker Unterstützung der Auswechselspieler und der Zuschauer gelang die Revanche mit zwei relativ ungefährdeten 3:0 Siegen.


Bereits in den beiden Trainingseinheiten unter der Woche war zu spüren, dass etwas in der Luft lag. Die Trainingsbeteiligung und die Konzentration waren überaus hoch und eine gewisse Spannung zum Greifen nahe. Ein kleiner Schock war es, als die etatmäßige Mittelblockerin Nina Pentenrieder das Training am Donnerstag Abend vorzeitig verletzt verlassen musste und nicht klar war, ob sie am Samstag einsatzbereit wäre. Davon abgesehen waren aber alle anderen Spielerinnen gesund und fit, was schon fast eine Ausnahme in der bisherigen Saison darstellt. Ergänzt wurde der Kader außerdem durch Rebecca Seifert und Veronika Brauch aus der zweiten Mannschaft, sodass Wagner diesmal viele Wechseloptionen zur Verfügung standen.

Im ersten Spiel gegen die SG Bad Tölz/Isar-Loisach war zu Beginn noch etwas Aufregung im Team zu spüren, was womöglich auch der etwas veränderten Aufstellung geschuldet war. Tine Gerling startete nach langer Zeit wieder als Zuspielerin, um den Block zu stärken, Jugendspielerin Luisa Heiduk hatte ihren ersten Einsatz in der "starting six" auf der Mitte und Rebecca Seifert übernahm die Diagonalangreifer Position. Schnell hatte das Team aber seinen Rhythmus gefunden. Die Außenangreiferinnen der Gastmannschaft landeten zwar immer wieder sehenswerte Punkte, die Abwehr und der Block entschärften aber einige Situationen. Chrissi Degle organisierte die Abwehr so, dass den Gegnerinnen wenig Angriffsfläche geboten war und Zuspielerin Tine Gerling konnte die Bälle dank der stabilen Annahme variabel verteilen. Immer wieder suchte sie Rebecca Seifert, die "mit Auge" und ihrer Durchschlagskraft die gegnerische Abwehr schwindelig spielte. Die Lechrainer Mädels hatten zwar kein leichtes Spiel, dennoch wurde das Zepter nie aus der Hand gegeben (25:21,25:19,25:20). "Ich freue mich sehr für das Team und bin stolz, dass unsere Taktik über weite Teile des Spiels erfolgreich umgesetzt wurde", resümierte Wagner nach dem Spiel. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass noch ein weiteres Spiel anstünde und die Konzentration sofort darauf gelenkt werden müsse.

Rebecca Seifert punktete immer wieder über die Diagonalposition


Zweiter Gegner war der DJK Augsburg-Hochzoll II. Isabel Wildner übernahm nun auf der Zuspielposition die Geschicke des Teams und Ronja Gerling als Libero die Verantwortung in der Abwehr. Beide fügten sich sehr schnell ein, trotzdem dauerte es bis Mitte des ersten Satzes, bis alle wieder auf Betriebstemperatur waren. Zwei Auszeiten waren nötig, aber die Worte zeigten Wirkung und das Blatt wendete sich. Ab jetzt ließen die Mädels, angeführt von einer souveränen Barbara Eckert, nichts mehr anbrennen und holten den zweiten verdienten Sieg dieses wichtigen Heimspieltags (25:20,25:16,25:20).


Damit schafften die Lechrain Volleys endlich den ersehnten Sprung raus aus den Abstiegsrängen. Sie haben nun nach der Hälfte der Spielzeit 4 Punkte Vorsprung zum Siebtplatzierten, der SG Bad Tölz/Isar-Loisach.

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