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Aus 3 mach 1: der neue A-Kader weiblichen Jugend

Aktualisiert: 16. Mai

Der neu gebildete A-Kader der weiblichen Jugend und seine Trainer Von links nach rechts: Tim Bressau, Stefan Huber, Yara Fritsch; von rechts nach links: Markus Blome, "Phips" Holzhey, Franzi Laugwitz. Nicht im Bild: Annabelle Heiduk, Amelie Higler, Gerald Schäfermeyer, Michi Silberhorn, Thomas Fritsch)


Die 30 besten Talente aus vier verschiedenen Jugendteams der Jahrgänge 2007 bis 2012 wurden in eine Gruppe zusammengeführt. Dort spielen sie je nach Alter in der U16 (I) und U18 (I) und U18 (II) zusammen. Zusätzlich sammeln sie in einer Damenmannschaft Spielerfahrung. Ab U20 verlassen sie dann diesen A-Kader und spielen anschließend in einer der höheren Damenmannschaften der Lechrain Volleys.


Der A-Kader wird künftig von einem Trainerstab aus insgesamt 11 Trainern unter der Leitung von Stefan Huber betreut. Ziel ist es, die talentiertesten Spielerinnen des Vereins bestmöglich zu fördern und auszubilden. So soll aus diesem Pool der künftige Nachwuchs der Damenmannschaften kreiert werden - insbesondere für die erste Damenmannschaft. Daneben geht es natürlich auch immer darum, auch im Jugendbereich Erfolg zu haben. Dort ist man in den jüngeren Altersklassen von U12 bis U15 bislang immer sehr erfolgreich gewesen. So qualifizierten sich in den vergangenen Jahren verschiedene Jugendteams stets für die Bayerischen Meisterschaften. Ab der Altersklasse U16 war jedoch in der Regel bei der Oberbayerischen Meisterschaft Endstation.


Dies soll sich nun ändern. Die Mädels sollen sich weder im Training noch bei den Spielen irgendwelche Limits setzen. Alles ist möglich! Jede Herausforderung, die es zu meistern gilt und geschafft wird, stärkt das eigene Können und Selbstbewusstsein. Limitierungen sind da bei solchen Entwicklungspfaden eher hinderlich.


Zum Auftakt in die Saisonvorbereitung des A-Kaders veranstalteten die Verantwortlichen des A-Kaders zunächst einen Team Event. Denn schließlich soll daraus ein echtes Team werden und der Nachwuchs für die Damenmannschaften, insbesondere die erste Damenmannschaft. Hierzu überlegten sich Team Event Macher Claudia Hufschmid und Katharina Mergler ein abwechslungsreiches Programm bei dem es galt sich besser kennenzulernen, Aufgaben gemeinsam zu lösen und einfach gemeinsam Spaß zu haben. Dabei wurde vor jeder Aufgabe die Teams neu gemischt. So sollten sich die Teams eine Cheerleading Choreografie überlegen. Idealerweise sollte sich diese Choreo auch bei Spieltagen am Spielfeldrand zum Anfeuern des Teams einsetzen lassen. Dabei legten sich die Mädels kräftig ins Zeug und zeigten zum Teil akrobatisch gewagte Flug und Standelemente. Die Coaches hatten als Jury wahrlich keine leichte Aufgabe die Choreografien zu bewerten. Am Ende war es eine sehr knappe Entscheidung. Spaß hatte alle dabei und das war an diesem Tag ohnehin das Wichtigste. Zum Schluss wurde auch noch Volleyball gespielt. Für einige war es das erste Mal, dass sie auf dem großen Feld sechs gegen sechs spielten. Dabei coacht jeder Trainer eine Mannschaft und gab ihr Tipps, wie sie am besten spielen sollten. Dazwischen gab es zur Stärkung Pizza für alle.


Das A-Kader-Konzept beinhaltet ein Training auf hohem Level mit Gleichaltrigen, dreimal pro Woche, einen 11-köpfigen Trainerstab sowie den Einsatz modernster Trainingsmethodik und technischer Analysen. Dadurch sind die Verantwortlichen bei den Lechrain Volleys in der Lage, die Mädels bestmöglich zu entwickeln. Beispielsweise kommen Videoaufnahmen in Super Slow Motion zum Einsatz, mit deren Hilfe den Mädels Verbesserungspotenzialen schnell und unkompliziert aufgezeigt werden können. Im normalen Trainingsbetrieb mit nur einem Trainer ist dies nicht möglich. Das Training auf diesem Level soll die Mädels zusätzlich dazu pushen, sich gegenseitig zu challengen. Das Training mit mehreren Trainern erlaubt es zusätzlich auch noch speziell zu trainieren; d.h. dass z. B. in einem Training sowohl die Angreifer ein Trainingsprogramm absolvieren als auch die Zuspieler mit einem eigenen Zuspieltraining.


Das Training ist speziell auf die lang- bis mittelfristige Ausbildung der Mädels ausgerichtet und nicht auf den kurzfristigen Erfolg, d.h. es handelt sich um ein sehr technik-lastiges und individual-taktisches Training. Ziel ist es, die Mädels in ihrer Technik besser zu machen. Dabei steht für die Trainer ständiges Korrigieren der Technik im Vordergrund. Ziel ist es, die Mädels fertig ausgebildet an die Damenmannschaften zu überführen bzw. bei entsprechender Eignung schrittweise in die erste Damenmannschaft zu integrieren. Die ersten Transfers peilt Huber spätestens in der Saison 2025/2026 an, dann sind die ersten Jugendlichen seiner Ansicht nach so weit, dass sie in der ersten Mannschaft Fuß fassen könnten - vielleicht sogar schon früher.


Die Neuausrichtung des weiblichen Jugendbereichs ist notwendig, um Wir wollen und müssen uns künftig daher etwas anders aufstellen, um die Talente von heute zu gut ausgebildeten und sehr guten Spielerinnen von morgen (in den) Damenmannschaften zu formen. Das ist der erklärte Wille des Sportvorstands. Im Sportvorstand wurde daher beschlossen, die talentiertesten Mädels der Jahrgänge 2008 bis 2011 in einem sog. A-Kader zusammenzuziehen und durch einen Trainerstab und durch dreimaliges Training pro Woche ganz besonders zu fördern.













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