top of page

Zwei Spiele, zwei Siege: Lechrain Volleys begeistern vor heimischer Kulisse

vor 17 Minuten
3 Min. Lesezeit

Erst das Derby gewonnen, dann den Tabellenführer bezwungen: Die Herren 1 der Lechrain Volleys haben am 31. Oktober in Weil einen nahezu perfekten Heimspieltag erlebt. Nach einem 3:1 gegen die Satellites Schwabmünchen lieferten sich die Gastgeber mit dem ASV Dachau 4 einen echten Volleyball-Krimi und behielten am Ende mit 3:2 die Oberhand.


Der Auftakt in den langen Volleyballtag verlief allerdings zunächst nicht nach Plan. Gegen die Satellites Schwabmünchen entwickelte sich aufgrund der kurzen Entfernung beider Vereine ein echtes Nachbarschaftsderby. Zwar hielten die Lechrain Volleys den ersten Satz zunächst offen, doch Schwabmünchen erhöhte zunehmend den Druck. Beim Stand von 9:14 hatte Trainer Christian Hofer bereits beide Auszeiten eingesetzt. Zu wenig Durchschlagskraft im Angriff und zu viele Fehler im Aufschlag verhinderten die erhoffte Aufholjagd. Der erste Durchgang ging mit 25:17 an die Gäste.

Doch die Reaktion folgte prompt. Hannes Rosenow brachte sein Team mit einer Aufschlagserie zu Beginn des zweiten Satzes schnell mit 3:0 in Front. Schwabmünchen kämpfte sich zurück, und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. In einer nervenaufreibenden Verlängerung hatten schließlich die Lechrain-Jungs das bessere Ende für sich: 29:27 und 1:1 nach Sätzen.

Das gab den Gastgebern sichtbar Rückenwind. Auch im dritten Satz legten sie zunächst vor, ehe Schwabmünchen erneut ausgleichen konnte. Nach der Verletzung eines Schwabmünchner Spielers kippte der Satz jedoch deutlich zugunsten der Hausherren. Die Lechrain Volleys zogen davon und sicherten sich den Durchgang klar mit 25:15.

Im vierten Satz war den Gästen anzumerken, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten. Viele Eigenfehler auf beiden Seiten prägten zunächst das Geschehen. Dann sorgten starke Blocks der Lechrainer in Kombination mit einer Aufschlagserie von Lukas Horlemann für den entscheidenden Unterschied. Ein Fünf-Punkte-Polster zur Satzmitte ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen. Der 3:1-Erfolg im Derby war perfekt.


Krimi gegen den Tabellenführer

Doch der spektakulärere Teil des Tages sollte erst noch folgen. Im zweiten Spiel wartete mit dem ASV Dachau 4 der aktuelle Tabellenführer der Landesliga Süd-West.

Dachau startete entsprechend selbstbewusst und erspielte sich früh Vorteile. Beim Stand von 15:20 aus Sicht der Lechrainer deutete vieles auf eine Satzführung der Gäste hin. Dann stellte sich Hannes Rosenow an die Aufschlaglinie und veränderte die Partie komplett. Zehn Punkte in Folge brachten den Lechrainern einen kaum noch für möglich gehaltenen 25:20-Satzgewinn.

Auch im zweiten Satz erwischte die Heimmannschaft den besseren Start und setzte sich schnell auf 9:4 ab. Druckvolle Angriffe von Maxi Bichler halfen dabei, den Abstand über weite Strecken zu verteidigen. Beim Stand von 24:18 standen die Lechrainer bereits unmittelbar vor der 2:0-Satzführung. Doch Dachau zeigte warum die Mannschaft an der Tabellenspitze steht und kämpfte sich mit einer starken Aufschlagserie bis zum 25:25 zurück. Was folgte, war erneut nichts für schwache Nerven. Erst beim 31:29 sorgten zwei wuchtige Angriffe über Außen und Diagonal für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.


Dachau reagierte jedoch. In den folgenden beiden Sätzen konnten die Lechrain Volleys das zuvor gezeigte Niveau nicht durchgehend halten. Aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle hatte Trainer Christian Hofer lediglich eine einzige Wechseloption. Der Tabellenführer nutzte die Schwächephase konsequent aus und erzwang mit zwei Satzgewinnen den entscheidenden Tiebreak.


Dort entwickelte sich der nächste offene Schlagabtausch. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, eine entscheidende Führung konnte sich lange niemand erspielen. Schließlich waren es zwei starke Aufschläge, die die Entscheidung zugunsten der Lechrainer brachten.


Mit dem 3:2 gegen den Tabellenführer krönten die Lechrain Volleys einen erfolgreichen und zugleich kräftezehrenden Spieltag. Nach Derby und Fünfsatz-Krimi stand am Ende die perfekte Bilanz: zwei Heimspiele, zwei Siege.

Kommentare


bottom of page