Volleyball-Nachwuchs punktet auf ganzer Linie

Für die zweite U16-Mannschaft hätte es nicht besser laufen können. Mit starken Aufschlägen 💪 und einer toller Teamleistung haben sie zweimal 2:0 gewonnen - gegen TUSC Obermenzing II (25:0, 25:0) und FC Puchheim (25:18, 25:10). Das Team von Obermenzing reiste mit nur 5 Spielerinnen an und wurde durch eine externe Spielerin ergänzt; dadurch waren sie zwar spielfähig, das Spiel wurde jedoch als verloren gewertet. Das drittte Spiel gegen Inning ist ausgefallen wegen Nicht-Antreten der Mannschaft. Das Team freut sich schon jetzt auf den nächsten Spieltag.
U16 (I) überzeugt mit einem starken Auftritt

Die erste U16-Mannschaft bekam es beim ersten Spieltag in der höchsten Jugendliga von Oberbayern mit drei sehr starken Gegnern zu tun, TB München, SV Lohhof und ASV Dachau. Alle Teams dieser Liga sind bereits für die Oberbayerische Meisterschaft Ende Januar vorzeitig qualifiziert. Für die Traner bedeutet dies, dass sie viel ausprobieren können.
Im ersten Saisonspiel traf man auf den bekanntermaßen starken TB München. Zwar konnten sich Trainer Stefan Huber einen ersten Bild im Testspiel gegen den SV Germering machen, dennoch wussten weder Spielerinnen noch der Trainer, wo sie leistungsmäßig stehen. Das Team startete hellwach und hochkonzentriert mit druckvollen Aufschlägen, klarem Spielaufbau und sehr guten Angriffsaktionen ins Spiel. Ema Bejtic setzte als Zuspielerin ihre Angreiferinnen insbesondere über die Außenposition auf der 4 gut ein. Sowohl Anna-Lena Losert als auch Jana Schoppel konnten sich ein ums andere Mal mit krachenden Angriffsschlägen durchsetzen. Richtig absetzen konnte sich keine Mannschaft, so dass es eine "enge Kiste" wurde. Am Ende gaben die starken Angriffsschläge der Lechrain-Mädels den Ausschlag für den Satzgewinn zum 25:22. Im zweiten Satz ergab sich ein ähnliches Bild. Trotz zweier Matchbälle gelang es nicht den "Sack zuzumachen" und das LRV-Team verlor knapp mit 25:27. Es ging also in den Tiebreak - und es sollte nicht der letzte an diesem Tag sein. Den gewannen die Lechrainerinnen mit 15:12.
Im zweiten Spiel gegen den SV Lohhof ergab sich ein ähnliches Bild. Es war ein sehr gutes Spiel im ersten Satz. Trainer Stefan Huber brachte mit Neva Kinski eine neue Zuspielerin, die das zum ersten Mal in einem Punktspiel machte - und sie machte ihre Sache sehr gut. Immer wieder suchte sie ihre Schnellangreiferinnen Emilia Gese, Johanna R. und Selin Senesen, die diese Gelegenheiten mit drucksvollen Angriffsschlägen nutzten. Am Ende setzte sich das LRV-Team mit 2:1 (26:24, 17:25, 15:8) durch. In der Abwehr und Annahme wechselten sich die beiden Liberas Pia Schmalz und Leni Schmid ab. Während Pia bereits in der letzten Saison als Libera Spielerfahrung sammelte, war es für Leni das erste Mal auf dem Großfeld. Die beiden machten einen super Job. Furchlos parierten sie die harten Angriffsschläge und warfen sich nach jedem Ball.
Im dritten Spiel gegen den ASV Dachau merkte man den Mädels an, dass sie die Kraft verließ. Zwischen den Spielen waren lediglich 15 Minuten Pause - zu wenig als dass sie sich ausreichend regenieren hätten konnten. Dies war dem Umstand geschuldet, dass es sechs Teams in dieser Liga gibt und alle gleichzeitig spielen. Während die Lechrain-Mädels bei jedem Spiel über die volle Distanz gingen, waren die Gegnerinnen bereits mit ihren Spielen fertig und konnten sich länger ausruhen. Es war ein erwartet schweres Spiel gegen den ASV Dachau II, das hin und her wogte. Im ersten Satz spielte Ema wieder zu und im zweiten Satz Neva. Im ersten Satz ging den Mädels die Kraft aus, die Konzentration ließ merklich nach und dementprechend ging der erste Satz an Dachau mit 18:25. Das wollten die Mädels nicht so stehen lassen und mobilisierten nochmal alle Kräfte - mit Erfolg: Sie gewannen den zweiten Satz mit 25:21. Es war ein hartes Stück Arbeit, das mit dem Satzgewinn (25:21) belohnt wurde. Im dritten Satz war es ein enges Match bis zum 11:11. Leider blieb es für die Lechrain-Mädels bei den 11 Punkten, so dass das Spiel mit 1:2 verloren ging.
Da es vor allem um Spielerfahrung in den Spielen bis zur Meisterschaft geht, erhielten alle Spielerinnen in etwa gleich viel Spielanteile. Im Anschluss erhielten die Mädels die Gelegenheit, den Spieltag selbst zu analysieren, was gut lief, was verbessert werden kann. Die Analyse war bemerkenswert: Sie sprachen alle wichtigen Punkte an, denen der Coach nichts mehr hinzuzufügen hatte. Die Spielerinnen wissen, worauf sie achten müssen und was sie als Mannschaft trainieren müssen. Es geht vor allem um die Blockarbeit und Annahme. Zu oft wurde gar nicht geblockt oder der Block war lückenhaft. In der Annahme müssen sich die Spielerinnen erst noch auf das Niveau in dieser Liga einstellen. Trainer Stefan Huber zeigte sich mit dem Spieltag sehr zufrieden: "Die Mädels haben sich im Vergleich zur letzten Saison alle sehr gut weiterentwickelt. Es gab z. B. nur ganz wenige Aufschlagfehler. Außerdem war der Spielaufbau sehr klar, sehr ruhig." Darauf lässt sich nun in den folgenden Trainings aufbauen und Schritt für Schritt verbessern.

U13 der Lechrain Volleys feiern Turniersieg beim Heimauftakt

Ein erfolgreicher erster Turniertag, starke sportliche Leistungen und eine tolle Gemeinschaft prägten den Saisonauftakt der U13 der Lechrain Volleys. Insgesamt 21 Mannschaften traten in sieben Dreiergruppen gegeneinander an und sorgten für spannende und hochklassige Spiele.
Besonders erfreulich verlief das Turnier für die erste Mannschaft der Lechrain Volleys. Nach einer überzeugenden Vorstellung über den gesamten Turnierverlauf hinweg setzte sich das Team souverän bis ins Finale durch. Dort trafen die Lechrainerinnen auf Esting 1 und zeigten nochmals ihre ganze Stärke. Mit einem klaren 2:0-Erfolg sicherte sich LRV 1 verdient den Turniersieg und damit einen perfekten Start in die neue Saison.
Auch die zweite Mannschaft der Lechrain Volleys präsentierte sich in guter Form. Nach engagierten Leistungen erreichte das Team die K.O.-Runde, musste sich dort jedoch dem späteren Halbfinalisten Dachau 1 geschlagen geben. Die Dachauerinnen überzeugten an diesem Tag mit sehr dominantem Volleyball. Wie stark die Leistung von LRV 2 dennoch einzuschätzen ist, zeigte der weitere Turnierverlauf: Dachau 1 verlor erst im Halbfinale denkbar knapp im dritten Satz gegen Esting 1, die sich insbesondere durch starke Aufschläge auszeichneten.
Trainer Peter Schmid zog nach dem Turniersieg seiner ersten Mannschaft ein positives Fazit: „Die Mädchen haben heute viele Dinge sehr gut umgesetzt und sich den Turniersieg verdient. Natürlich haben wir auch einige Punkte gesehen, an denen wir in den kommenden Trainingseinheiten weiter arbeiten werden. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft.“
Auch Peter Schulz zeigte sich mit den Leistungen von LRV 2 hochzufrieden: „Die Mädchen haben sich in den vergangenen Monaten großartig entwickelt. Viele Dinge, die vor drei Monaten noch nicht funktioniert haben, setzen sie inzwischen schon sehr gut um. Darauf können sie stolz sein.“
Besonders beeindruckt zeigte sich Schulz außerdem vom Engagement rund um den Turniertag: „Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern. Ohne ihre Unterstützung wäre ein solcher Turniertag nicht möglich gewesen. Es ist schön zu sehen, welches Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Spielern, Eltern und Trainern entstanden ist. Genau das macht unseren Verein aus.“
Mit dem Turniersieg von LRV 1, den starken Leistungen von LRV 2 und einer hervorragend organisierten Veranstaltung blicken die Lechrain Volleys auf einen rundum gelungenen ersten U13-Turniertag zurück und freuen sich bereits auf die kommenden Herausforderungen der Saison.
LRV 1: Ronja Schulz, Sophia Missal, Leonie Theinschnack und Annika Pacchara
LRV 2: Ana-Lucia Mirabelles, Marie Hyroniemus, Carlotta Graf und Johanna Trauthwein




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