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Volleyball-Mädels greifen nach den Sternen


Unschlagbar im Zusammenspiel – die beiden Lechrain-Volleys-Spielerinnen: Daniela Missal und Nele Würtz. Die Beiden haben nach Einschätzung von Huber in den letzten Wochen eine fulminante Entwicklung im technisch/taktischen Bereich genommen. Nach einem guten Zuspiel von Würtz schlägt Missal hier den Ball unerreichbar für den Gegner über´s Netz ins gegnerische Feld.


Am Sonntag spielen die U13-Volleyballerinnen der Lechrain Volleys bei der Kreismeisterschaft in Buchloe. Ziel ist es sich als einer der drei besten am Ende des Turniers für die Oberbayerische Meisterschaft zu qualifizieren. Die Chancen dafür stehen nach Einschätzung des Trainer-Gespanns Isi Wildner und Stefan Huber gut. Hat man doch beim letzten Turnier den dritten Platz erkämpft. Dieses Mal wollen sie sogar ins Finale, wo höchst wahrscheinlich der übermächtig erscheinende ASV Dachau I auf die Lechrainer warten würde.


Doch das Team um Chef-Coach Huber hat in den letzten Wochen sehr gut trainiert und sich speziell auf die Begegnungen gegen die drei Mannschaften aus Dachau vorbereitet. Speziell beim Trainingslager haben einige Spielerinnen einen riesen Schritt nach vorne gemacht. Ob´s dann reicht, wird man sehen. Jede Menge Spielerfahrung konnte das Team am letzten Wochenende bei den Oberbayerischen Meisterschaften der U14 sammeln. Dort haben die noch jungen Mädels zwar unglücklich alle Spiele verloren. Der Frust angesichts einiger schmerzhafter Niederlagen war am Samstag Abend, aber auch am Sonntag noch sehr hoch - sowohl bei den Spielerinnen als auch bei den Trainern, auch wenn man völlig ohne Erwartungen in das Turnier gegangen war. Trainer Wildner und Huber haben jedoch die Erfahrung gemacht, nirgendwo anders lernen Spielerinnen so viel wie auf Turnieren. Und: Am meisten können Spielerinnen aus Niederlagen lernen. Der Lerneffekt aus den Niederlagen bei der U14-Meisterschaft dürfte ziemlich hoch sein, angesichts des sehr viel höheren Spielniveaus. Hinzu kommt, dass die Gegnerinnen bei der U14-Meisterschaft im Schnitt noch um ein Jahr älter waren; bei der U13-Meisterschaft sind die Lechrain Volleys die Älteren und zählen ohnehin schon jetzt zu den drei besten Teams.


Weitere Pluspunkte für das Team sind im Vergleich zur U14 das um 10 cm niedrigere Netz und ein leichterer Ball. Hier können die Lechrain Volleys einen Größenvorteil durchaus nutzen. Hinzukommt, dass die Trainer im Gegensatz zu den letzten U13-Spielen mit mehr Auswechselspielerinnen spielen lassen wollen, um so für mehr Verschnaufpausen bei solch anstrengenden Turnieren zu sorgen. Den Ausschlag dürften am Ende die sehr gute Motivationsfähigkeit des Teams und vielleicht auch der Heimvorteil geben.

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