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Damen 2 holt Sieg beim Heimspiel

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Ein unerwarteter Erfolg gegen TS Jahn München und eine unerwartete Niederlage gegen TSV Jesenwang waren die Bilanz der 2. Damen der Lechrain Volleys in der Bezirksklasse 2 Oberbayern.


Im ersten Spiel gegen den Absteiger aus der Bezirksliga durchlief das junge LRV-Team einen Lernprozess. Die sehr erfahrenen Münchnerinnen stressten die LRV-Abwehr immer wieder erfolgreich mit überraschenden ersten und zweiten Bällen und so lag Lechrain Volleys 2 schnell mit 0:2 Sätzen hinten. Je länger das Spiel dauerte, desto besser konnten sich die Lechrainerinnen auf diese Bälle einstellen. Insbesondere Libera Leah Schmid konnte das Spiel der Gegnerinnen immer besser lesen und ließ immer weniger Lücken in der Abwehr zu. Je stabiler die Abwehr und die Annahme im Fortgang des Spieles wurde, desto sicherer wurde auch der Angriff, so dass insbesondere die Außenangreiferinnen Ina Schnappauf, Emilia Dengler und Jana Schoppel immer mutiger und wuchtiger auf den Ball eindroschen und im gegnerischen Spielfeld versenkten. Unverzichtbar für den Erfolg war der sehr ausgeglichene Kader der Lechrainer Damen: sobald der Druck der Akteure auf dem Feld etwas nachließ, konnte dieser durch Spielerinnen von der Bank wieder hochgehalten werden. Insgesamt ergab dies einen unerwarteten 3:2 Erfolg gegen einen der Aufstiegsaspiranten (16:25; 23:25; 25:21; 25:21; 15:9).


Das 2. Spiel gegen TSV Jesenwang verlief ebenso unerwartet, jedoch mit verändertem Vorzeichen. Am Ende musste sich LRV-Damen 2 mit 1:3 (25:18; 21:25; 23:25; 17:25) geschlagen geben gegen einen Gegner, der sehr ähnlich agierte wie die Münchnerinnen. Nachdem der 1. Satz noch gewonnen werden konnte, trat das ein, was insbesondere bei jungen Teams oft geschieht: Der Kräfteverschleiß nach nun 6 gespielten Sätzen ist erheblich, die Spannung lässt nach. Ergebnis ist eine Zunahme technischer Fehler und eine Abnahme der Abwehrbereitschaft, so dass sich das Team mehr oder weniger ohne große Gegenwehr in ihr Schicksal ergab gegen einen schlagbaren Gegner. Erwähnenswert ist sicherlich der Verlauf des 3. Satzes, als es Ema Bejtic mit einer Aufschlagserie gelang aus einem uneinholbaren 8:17 Rückstand eine 19:17 Führung zu machen, die leider trotzdem nicht zum Satzgewinn reichte. Am Ende war es eine verdiente, aber sicherlich vermeidbare Niederlage, die es auch ohne einige erstaunliche Schiedsrichterentscheidungen gegeben hätte.

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