U13 weiblich präsentiert sich beim 1. Spieltag von ihrer besten Seite

Aktualisiert: 8. Juni

Anfeuern, was das Zeug hält und die eigene Mannschaft zum Sieg schreien!

Am 28. November war es nun auch für die U13 soweit. Der erste Spieltag fand in Germering statt; zwar nicht wie geplant mit 12 Mannschaft, sondern nur mit neun Teams, aber er fand statt. Am Abend zuvor teilte Esting mit, dass dort Corona-Fälle in deren Teams aufgetreten waren. Dementsprechend mussten alle Mitspielerinnen in Quarantäne.


Um es vorweg zu nehmen - Toll, was die Spielerinnen zeigten: So viel Lust am Volleyball, so viel Freude in den Gesichtern. Ach ja, und erfolgreich waren sie auch noch.


Die Lechrain Volleys starteten mit zwei Teams. Das erste Team bestand aus fünf Spielerinnen, das zweite aus sechs. Maßgabe von Headcoach Stefan Huber war aber in Absprache mit dem Trainerteam Simon Klebel und Martin Wagner, dass jede Spielerin spielen sollte. Während sich Team 2 in den ersten Partien noch etwas schwer tat, ins Spiel zu finden - mit zu vielen Aufschlagfehlern und dem fehlenden Hinlaufen zum Ball- , erwischte Team 1 von Beginn an einen guten Start. Schnell lag man im ersten Satz des ersten Spiels gegen ASV Dachau II in Führung, die man auch nicht mehr abgab und verdient gewann. Im zweiten Satz ließ die Konzentration nach, schnell lag man 0:5 hinten und verlor den zweiten Durchgang. Nahezu gleich verlief das zweite Spiel gegen ASV Dachau IV, so dass bei beiden Spielen am Ende ein Unentschieden raussprang und das Team 1 verdient weiterkam.

Im Überkreuzspiel gegen den ASV Dachau I war die Nervosität sehr hoch. Viele Leichtsinnsfehler passierten. Wenngleich man einräumen musste, dass das gegnerische Team einfach auch wirklich gut spielte. Schnell verlor Team 1 das Spiel mit 0:2.


Lechrain Volleys 1: Spaß ohne Grenzen, unbedingter Siegeswille und Zusammenhalt ohne wenn und aber

Von links nach rechts: Nele Würtz, Mia Hufschmid, Jana Schoppel, Anna Etzel, Daniela Missal


Team 2 verlor sein erstes Spiel in den Platzierungsspielen um die Plätze 7 - 9. Im letzten Spiel wollte man aber nun auch einfach mal gewinnen. Nach einem sehr guten Start gelang es dem Gegner Haspelmoor II nicht mehr ranzukommen. Folgerichtig wurde dieser Satz von den Lechrain Volleys 2 gewonnen. Den zweiten Satz verlor man, so dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Da hatten die Unseren einfach die besseren Nerven und gewannen mit 7:5.


Lechrain Volleys 2: Anfeuern, auch wenn man nicht spielt, Adrenalinpegel hoch und Spaß pur!!

Von links nach rechts: Mila Reiter, Mathilda Klaus, Carla Krämer, Annika Schäfermeyer, Felicitas Schwarzer

Team 1 startete gegen den SV Germering dieses Mal nicht so furios wie die Spiele zuvor. Hier war die knisternde Spannung auch auf dem Spielfeld zu spüren und den angespannten Gesichtern der Spielerinnen anzusehen. Schnell lag man weit zurück und konnte den großen Rückstand nicht mehr aufholen. Es wurde wie nach jedem Satz ausgewechselt. Trainer Stefan Huber machte seinen Spielerinnen klar, dass er für sie auf jeden Fall einen Kuchen backt, auch wenn sie diesen Satz verlieren sollten. Sprich, sie können unbeschwert aufspielen. Was die Mädels dann auch taten: Das Team Lechrain Volleys 1 zeigte etliche Aufschlag-Asse, schnelles Hinlaufen zum Ball und Kämpfen um jeden Ball. Nach jedem Ball liefen die Spielerinnen zusammen und schrien lauthals "Kabumm!!!" Kein Wunder, dass sie bei solch einer Leistung den zweiten Satz verdient gewannen. Es ging in den dritten Satz. Schnell lag man mit 3:0 in Führung. Was folgte, waren wieder etwas Nervosität und einige Leichtsinnsfehler, so dass man mit 4:7 verlor.

Im zweiten Spiel gegen den SV Haspelmoor I wurde das Zusammenspiel immer besser. Es wurde nun noch konsequenter dreimal gespielt, gerufen, wer den Ball nimmt und gut zum Ball gelaufen. Der Gegner hatte keine Chance. Das LRV Team gewann souverän mit 2:0. Da zuvor SV Haspelmoor I gegen den SV Germering gewann, belegte das U13 Team 1 der Lechrain Volleys den verdienten vierten Platz. Dass noch mehr drin gewesen wäre, zeigte, dass ASV Dachau II im Finale stand gegen ASV Dachau I. Und gegen ASV Dachau II hatte man Unentschieden gespielt.


Sollten die U12-Kreismeisterschaften am 18.12. stattfinden, dann sind die Aussichten nicht so schlecht. Aber am Ende zählt eh nur der Spaß, wie der Trainer betont, und den hatten die elf Mädels an diesem Sonntag. Dass darüber hinaus auch noch eine gute Platzierung heraussprang, nimmt das Trainerteam by the way mit. Insofern haben sich die Mädels von ihrer besten Seite präsentiert.

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