Saisonabbruch für die Lechrain Volleys - der Vorstand zieht Bilanz und blickt in die Zukunft!

Am 26. Januar kam die Mitteilung vom Bayerischen Volleyballverband, mit der die Mitglieder und die Verantwortlichen bei den Lechrain Volleys schon länger gerechnet hatten: Die Saison 2020/21 wird auf bayerischer Ebene ohne Wertung abgebrochen. Obwohl diese Entscheidung nicht überraschend ist, sind die Volleyballer dennoch traurig über dieses Ende.

Vorstand Peter Higler im Januar

„Dies war unsere zweite gemeinsame Saison seit unserer Gründung 2019.“, erzählt Peter Higler, der Vorstand der Lechrain Volleys. „Es ist aus verschiedenen Gründen schade, dass wir sie nicht zu Ende spielen können!“ Zum einen war die Austragung der Oberbayerischen Meisterschaft im Bereich der U18 in Landsberg geplant. Das Team der LRV war bereits für dieses zweitägige Turnier qualifiziert und machte sich Hoffnungen auf die nächste Runde. Zum anderen wies das Herren 1-Team einen schlagkräftigen Kader auf, mit dem die Trainer den Blick nach oben wagten. Der Umbruch bei Damen 1, bei denen Nachwuchsspielerinnen mehr integriert werden sollten, konnte nicht im Wettkampfbetrieb weitergeführt werden.


Am meisten aber schmerzt Higler eine Sache: „Wir sind immer noch am Zusammenwachsen. Da passieren innerhalb einer Gemeinschaft viele Prozesse, und die wurden jetzt unterbrochen.“ Die Verantwortlichen der Lechrain Volleys haben, wie viele andere Amateur-Sportvereine, außerdem Angst, dass manche Hobbysportler den Spaß am Sport vergessen und dem Verein verloren gehen.

Doch Higler ist zuversichtlich: „Wir haben aktive Leute, die sich auch jetzt während des Lockdowns stark engagieren. Deshalb haben wir die Hoffnung, dass durch diesen Bruch niemand abspringt, sondern dass alle nach der Zwangspause wiederkommen.“

Der Vorstand der LRV berichtet von verschiedenen Aktionen, die in den vergangenen Wochen und Monaten initiiert wurden. Einige Jugendliche organisieren sich selbstständig zweimal die Woche für Online-Workouts. Auch die unterschiedlichen Trainer bieten regelmäßige Trainingseinheiten online an. Zudem startete kurz vor Weihnachten eine Lauf-Challenge, die ebenso wie der Lockdown verlängert wurde. Neben den sportlichen Aktivitäten wird im Februar auch eine mannschaftsübergreifende Herausforderung beginnen. Im Spiel „Schlag den Trainer“ treten bunt zusammengewürfelte Teams aus Spielerinnen und Spielern gegen jeweils einen Trainer an.


Doch trotz aller dieser online-Aktionen: Die Lechrain Volleys brennen darauf, wieder einen Ball in der Hand zu halten. „Wir hoffen, dass wir zumindest als Freiluftsport mit dem Beachvolleyball bald wieder aufs Feld dürfen.“, betont Higler. „Bei all den sicherlich notwendigen Maßnahmen sollte man nicht vergessen, dass gesunde und fitte Menschen widerstandsfähiger gegen Infektionskrankheiten sind. Zumindest habe ich das in der Schule so gelernt.“, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Die Sportgemeinschaft bereitet sich jedenfalls bereits jetzt auf den Moment vor, in dem der Sport draußen erlaubt wird. Im Rahmen der verschiedenen Vereine sind genügend Plätze vorhanden, die für die Saison hergerichtet werden sollen, sobald es das Wetter erlaubt. Die Lechrain Volleys wollen sowohl interne Turniere durchführen als auch in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Volleyballverband sowie der European Beachvolleyball Foundation Veranstaltungen organisieren. Der geplante Landsberger Sportsday soll ebenfalls unter Beteiligung der Volleyballer stattfinden.


Die Lechrain Volleys warten also wieder einmal auf eine Mitteilung vom Bayerischen Volleyballverband. Und so fasst Higler zusammen: „Wir sind vorbereitet auf einen Neustart nach dem Lockdown. Wir freuen uns, sobald es losgeht, und geben dann Gas!“

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