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Erst Kür, dann Pflicht - beides Mal erfolgreich für Damen 1

Mit einem klaren 3:0 setzten sich die Damen 1 der Lechrain Volleys am vergangenen Samstag gegen die zweite Garde des FSV Marktoffingen durch. Letzte Woche, gegen den damaligen Spitzenreiter, holte man die Kür, diese Woche gegen den Tabellenletzten erfüllte das Team dagegen seine Pflicht und holte die wichtigen drei Punkte an den Lech. Auswärtsfahrten nach Marktoffingen sind zwar lang - die Mädels sind jeweils fast zwei Stunden einfach unterwegs - aber in dieser Saison durchaus erfolgreich. 

 

Es war von Anfang an klar, dass die Damen vom Lech als Favorit in dieses Spiel gehen, dennoch muss das auch erst mal auf die Platte gebracht werden. Daher mahnte Coach Martin Wagner vor dem Spiel eindringlich: "Erinnert euch an die Leichtigkeit von letzter Woche, gleichzeitig möchte ich, dass ihr jederzeit konzentriert bei der Sache bleibt" und machte weiterhin deutlich, dass sich alle Teammitglieder warm zu halten haben, da er vor habe, oft und vor allem bei den kleinsten Wacklern auszuwechseln, um die Spannung hoch zu halten und gleichzeitig allen Spielerinnen Spielpraxis zu ermöglichen. In den ersten Satz starteten die LRV etwas verhalten und der Satzbeginn gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Dennoch hatte man schnell herausgefunden, mit welchen Mitteln man die Gegner ohne großen Aufwand unter Druck bringen konnte, und so bildete sich gegen Ende des Satzes ein kleines Polster, das bis zum 25:22 gehalten wurde.

Mit ähnlicher Aufstellung, nur mit ein bisschen mehr Druck im Angriff agierte das Team im zweiten Satz, sodass sich von Beginn an herauskristallisierte, dass die Gäste weiterhin die Nase vorn haben werden. Die Aufschlagsquote, die im ersten Satz noch zu wünschen übrig ließ, verbesserte sich signifikant, wodurch in der Konsequenz auch mehr Druck im Angriff aufgebaut werden konnte. Dieser Satz wurde mit 25:18 ungefährdet beendet.

Nun stand der dritte Satz an, der in der Vergangenheit oftmals ein kleiner Stolperstein für das Team von Martin Wagner war. Er gab deshalb in der Satzpause ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg und veränderte die Aufstellung. Mona Walter, startete nun als Annahme-Außen und erledigte auch diese Aufgabe bravourös. Rosina Zeitler rutschte auf die Diagonalposition. Wie auch schon am letzten Samstag lieferte die Newcomerin hier ein solides Spiel mit sehenswerten Angriffen. Mona Walter, Rebecca Seifert und Annahmechefin Chrissi Degle brachten die gesamte Spielzeit über die Bälle ohne große Probleme zu Isi Wildner, die vor allem im dritten Durchgang leichtes Spiel hatte, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Von der Heimmannschaft kam weiterhin weniger Gegenwehr als erwartet und so beendeten die Lechrainerinnen diesen Satz kompromisslos mit 25:12.


Damit verbuchen sie 6 wichtige Punkte innerhalb von 8 Tagen auf der Habenseite und klettern in der Tabelle auf Platz 6. Dies wäre das Mindestziel. Allerdings will sich damit niemand zufrieden geben, das Selbstbewusstsein ist zurück und der Ehrgeiz sowieso vorhanden. Mit den nächsten Gegnerinnen aus Ingolstadt hat man noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel verlor man vor heimischem Publikum knapp mit 2:3. Nach Kür und Pflicht kommt nun der Erfolg. 

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