Ein Sieg und eine Niederlage für Damen 4

Aktualisiert: 8. Juni

Am 26.03.22 hatten die Girls der Lechrain Volleys IV ihren zweiten Spieltag in Unterpfaffenhofen- Germering. Dabei waren als Steller Corinna Gehrlich und Simone Greisl, für die Mitte Nadine Reißer, Tatjana Gehrlich, Lavinia Lindner, außen Dorothea Kramer, Mona Döbler, Anna Geier und als Libero Sabine Gehrlich sowie der Coach Otto Geishauser. Julia Drasky war leider angeschlagen, aber zur moralischen Stütze trotzdem mit dabei.


Diesen Spieltag startete das Team hochkonzentriert, ließ sich auch bei guten Aktionen des Gegners nicht aus dem Konzept bringen und gewann den ersten Satz verdient mit 25:20. Beim zweiten Satz wurde gewechselt und nach ein paar guten Aufschlägen und Blockaktionen des Gegners wurde versäumt gegenzuhalten. Irgendwie dauerte es zu lange, bis man sich an die Umstellung gewöhnt hatte. So ging der zweite Satz mit 14:25 verloren. Im dritten Satz wurde so begonnen, wie im ersten Satz, und das Team zeigte sofort wieder seine Qualitäten. Problemlos wurde ein 25:17 erkämpft. Nachdem aus rätselhaften Gründen unsere Mannschaft so sensibel auf Umstellungen - der eigentlich gleichwertigen Girls - reagiert, wurde keine Veränderung des Teams im vierten Satz vorgenommen. In einem stabilen Auftritt wurde dieser Satz mit 25:19 gewonnen.



Im zweiten Spiel sahen sich die Mädels der Lechrain Volleys IV dem Tabellenführer SV Esting 3 gegenüber. Das hohe Niveau dieser Mannschaft ließ sich schon allein daraus erkennen, dass die Spielerinnen sich nur mit den allerneuesten Bällen einschlagen konnten. Das mag den einen oder anderen verwundern, da ja in den finstersten Coronazeiten Volleyballspielerinnen selbst mit Klopapierrollen schlagen konnten und bei Teilen dieses Teams die ersten Volleybälle, die man in Händen hatte, noch weiß waren. Die Mädels der Lechrain Volleys gingen von Anfang an konzentriert an die Sache. Ein guter Gegner ermöglicht ein gutes Spiel. Schon die Trainings der letzten zwei Wochen hatten sich auf das Spielvermögen der Mannschaft ausgewirkt. Die Stimmung war unbeschreiblich und so stand dem Tabellenführer eine geschlossene Mannschaftsleistung gegenüber. Bedauerlicherweise sind die Angaben des Teams durch die Bank auf einem Niveau, bei dem man oft froh ist, wenn der Aufschlag übers Netz geht. Hier fehlt es noch an Druck auf den Gegner. Bemerkenswert war die Überlegenheit des Mittelblocks der Volley Girls, wenn gleich die Erfahrung des Gegners es verhinderte, dass hier mehr Punkte möglich waren. Der erste Satz ging somit 12:25 verloren. Dieser Spielstand täuscht ein wenig, weil die Spielzüge schön anzuschauen waren.

Im zweiten Satz wurde dann gewechselt und der Mannschaftsgeist war unverändert. Weiter wurde gegengehalten und so wurde ein tapferes 17:25 erkämpft. Der Satz ging zwar verloren, aber während die Lechrain Volleys in jeder Konstellation den Gegner Paroli bieten konnten, war der Tabellenführer gezwungen, seine Spitzenangreifer in der Endphase einzuwechseln.

In gleicher Weise erkämpften sich die Mädels der Lechrain Volleys IV in einer konstanten Mannschaftsleistung auch im 3. Satz ein 16:25.


Wenngleich wenn man 0:3 verloren hat, darf man nicht vergessen, dass sich hier bedauerlicherweise die Trainingsrückstände der letzten zwei Jahre Corona ausgewirkt haben. Faszinierend ist dennoch der Grad die Spielfreude, der in der Mannschaft herrscht. Aktionen, bei denen ein Ball auf den Boden gefallen wäre, weil niemand wusste, wer dafür zuständig ist, gab es nicht. Vielmehr war es so, dass die Stellerinnen aufopfernd weite Strecken zurücklegten, um auch einen schlechten zweiten Ball zu erwischen und so eher drei Spielerinnen gleichzeitig vor Ort waren, um den Ball zu spielen. Der ganze Spieltag war äußerst erfreulich, weil sich zeigt, wie eine hohe Beteiligung im Training schon in kurzer Zeit eine Mannschaft schmieden kann, die in ihrer Spielfreude und Spielvermögen jedem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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