• pascalhigler

Ein Beach-Volleyball-Turnier für Mädels

Neun Teams kämpften um den Titel des U19-Beach Cups 2020 in Landsberg. Am Ende setzten sich die Favoriten souverän durch: Es gewann das Team „Namenlos grandios“ (Isabel Wildner und Caja Karpf) gegen „Wir wissen von nix“ (Sophie Zellhuber und Emily Leonardt). Dass es nicht ganz so ernst zuging, zeigen die Team-Namen.

Es war ein toller Tag für die Mädels. Sie hatten wahnsinnig viel Spaß. Es gab spannende, anstrengende und sehr gute Spiele. Daneben gab es noch weitere Wettbewerbe wie z.B. „Wer wird Bagger-Königin?!“. Dabei stand der Spaß immer im Vordergrund. So mussten sich die Teams im Vorfeld möglichst lustige Team-Namen ausdenken – wie z.B. „Magic Hands“ oder „Beach Bang Theory“ oder Namenlos grandios. Für Furore sorgten die beiden erst 11-jährigen Youngsters Luisa und Mona, die nur hauchdünn das kleine Finale im Match-Tiebreak verloren. Am Ende des Tages klang der letzte Ferientag gemütlich beim Würstl-Grillen und Salate essen aus.

Am letzten Schulferientag hieß es auf der TSV Beach-Anlage des TSV Landsberg noch einmal Baggern, Pritschen und Schmettern im Sand. Die Lechrain Volleys veranstalteten am letzten Ferientag ein Beach-Turnier für Mädchen. Neun Team à zwei Mädels zeigten im Sand ihr Können beim Beach-Volleyball. Daneben gab es zusätzliche Wettbewerbe. So Als erwies sich Nina Pentenrieder „Sprint-Königin“. Sie war die Schnellste beim Lauf über acht mal acht Meter. Beim Baggern war Jola Hermann die beste. Sie gewann den Titel der „Bagger-Königin“. Und im letzten Wettbewerb „Aufschlag-Königin“ gewann die erst 11-jährige Mona Walter den Titel.

Beim anschließenden U19 Beach Cup wurde zunächst in zwei Gruppen mit vier bzw. fünf Mannschaften gespielt. Jedes Team hatte vor Beginn des Turniers, sich noch einen möglichst lustigen Team-Namen auszudenken. Dabei waren die Mädels ganz schön kreativ. In der Gruppe der „Beach-Akrobaten“ belegten am Ende der Vorrunde die Teams „Wir wissen von nix“ (Sophie Zellhuber und Emily Leonardt) und die „Schmetterlinge“ (Nina Pentenrieder und ihre Partnerin) die ersten beiden Plätze. In der Gruppe „Sandwühler“ standen nach der Vorrunde die Teams „Namenlos grandios“ (Isabel Wildner und Caja Karpf) und die „Sandkastenfreundinnen“ (Antonia Stiegelmayr und Celina Kühnel). Die Spielerinnen zeigten ihr Können und gaben ihr Bestes im Sand. Sie warfen sich ohne sich selbst zu schonen in den Sand. Sie schmetterten hart über´s Netz und wehrten mit gekonnten Abwehrbewegungen ab und erliefen mit kurzen schnellen Sprints schier unerreichbare Bälle. Spannend wurde es dann in den Halbfinalspielen. Dort setzten sich „Wir wissen von nix“ knapp gegen die durch. Im anderen Halbfinale war die Entscheidung klarer. Dort unterlagen die „Schmetterlinge“ gegen das Team „Namenlos grandios“. Erst im Spiel um Platz drei gelang es den „Schmetterlingen“ sich besser vom Hallenvolleyball auf den Sand einzustellen. Im Finale standen sich dann „Namenlos grandios“ und „Wir wissen von nix“ gegenüber. Der erste Satz ging klar an die Favoriten „Namenlos grandios“. Mit einer gnadenlosen Präzision setzten sie ein ums andere Mal unerreichbare Cuts (Bälle, die kurz diagonal hinters Netz geschlagen werden). Im zweiten Satz gerieten sie kurz ins Straucheln und lagen schnell im Rückstand. Mit druckvollen Aufschlägen setzten Sophie Zellhuber und Emily Leonardt den Favoriten zu. Auch in der Abwehr hatten sie sich besser auf das Angriffsspiel von Caja Karp und Isabel Wildner eingestellt. Doch am Ende half alles nicht. Zu variabel war das Angriffsspiel von „Namenlos grandios“. Insgesamt wirkte das Zusammenspiel der Beiden einstudierter. Insofern war der Sieg gerecht. Für Furore sorgte das Team „Magic Hands“. Die beiden erst 11-jähigen Luisa Heiduk und Mona Walter unterlagen nur denkbar knapp im kleinen Finale im Match-Tiebreak gegen New York (Yara Fritsch und Nina Walter). Für die beiden Veranstalter Stefan Huber (Trainer der U18 Lechrain Volleys) und Anja Hörmann war der Beach Cup ein voller Erfolg. „Die Mädels hatten ihren Spaß und sind voll auf ihre Kosten gekommen“, meinten beide unisono. Für das leibliche Wohl war mit Getränken und Essen zu sportlichen Preisen bestens gesorgt. Die Einnahmen gehen in die Jugendkasse der Lechrain Volleys.


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