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Die U12 qualifiziert sich für die Bayerische Meisterschaft

In einem hochklassigen und dramatischen Halbfinale gegen den TSV Unterhaching verpassen die jüngsten Mädels der Lechrain Volleys zwar den Einzug ins Finale der Südbayerischen Meisterschaften, qualifizieren sich aber mit einem hervorragenden vierten Platz für die Bayerischen Meisterschaften.


Dank der super Fans gab es eine lautstarke Unterstützung für die Mädels.


In der Vorrunde trafen die Lechrainerinnen zunächst auf den SV Heimstetten und auf SV Mauerstetten VI. Beide Mannschaften konnten klar mit jeweils 2:0 Sätzen besiegt werden. Im dritten Spiel ging es dann gegen NawaRo Straubing - ein großer Name im Volleyball. Straubing hatte eine sehr groß gewachsene Spielerin, die schon sehr gut angreifen konnte. Dementsprechend stellte Chefcoach Stefan Huber das Spiel seiner Mannschaft um. Nun sollte mit Block gespielt werden, was zuvor nicht notwendig war. Sollte diese Taktik aufgehen, war die Chance auf den Vorrundensieg gegeben. Dies erforderte aber aufgrund der neuen, noch wenig geübten Situation ein hohes Maß an Konzentration und ein Lernen im Spiel. Die Rechnung ging zunächst nicht auf, da die Straubingerinnen gekonnt ihre Angriffe immer wieder ins Feld brachten und Sophia Missal in der Abwehr ganz auf sich allein gestellt war. Sie warf sich nach allen Bällen auf den Boden - vergeblich. Ema Bejtic versuchte so gut es ging zu blocken. Zur Mitte des ersten Satz gelang dann Ema der erste Block. Die Angreiferin von Straubing reagierte darauf mit hohen Lobs über den Block, die von Sophia in der Abwehr erreicht wurden. Sichtlich verunsichert schlug die Straubingerin eins ums andere Mal den Ball in den Block von Ema. Sophia holte im weiteren Spielverlauf selbst unerreichbar erscheinende Bälle in der Abwehr und machte ihrerseits clevere Punkte mit extrem kurz gespielten Lobs. Schließlich ging der erste Satz mit 26:24 an die Lechrain Volleys. Den zweiten Satz verloren sie den zweiten Satz ihrerseits mit 24:26. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen. In einem dramatischen Auf und Ab behielten die LRV-Mädels wie so oft schon die Nerven und gewannen mit 15:12. Als Gruppensieger waren die Lechrain Volleys schon für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert.


Am Ende des ersten Tages gab es bei den Lechrain Volleys nur strahlende Gesichter. Schließlich war man bereits für die Bayerische qualifiziert.


Am zweiten Tag traf man im Viertelfinale erneut auf den SV Esting - ein alter Bekannter aus den vorangegangenen Spieltagen und Meisterschaften. Bislang konnte man immer gewinnen, zwar knapp aber dennoch am Ende siegreich. Auch bei diesem Aufeinandertreffen sollte es nicht anderes sein. Im ersten Satz überrollte man den Gegner geradezu mit 25:11. Die LRV-Mädels steigerten sich erneut. Harter Schmetterschläge, gekonnte Lobs und erfolgreiche Blocks - dieser Satz hatte alles, was ein hochklassiges Spiel ausmacht. Im zweiten Satz ließen es die Mädels locker angehen, zu locker. Der Gegner machte Punkt um Punkt. Schließlich ging dieser Satz verdient an Esting. Nicht umsonst hat sich dieses Team für die Südbayerische Meisterschaft qualifiziert. Erneut musste der Tie Break die Entscheidung bringen. Zunächst ging es hin und her. Ab dem Seitenwechsel ging man aber schnell in Führung und es stand 14:8. Bis zum 14:12 mussten die Spielerinnen, Trainer und Fans warten, bis dann doch noch der 15. Punkt gelang.


Damit war der Einzug ins Finalspiel gegen den TSV Unterhaching geschafft, der Zweite der Oberbayerischen Meisterschaft. Es sollte ein hochklassiges und dramatisches Spiel werden. Gleich zu Beginn des Spiels landete Ema beim Blocken auf dem Fuß der gegnerischen Spielerin aus Unterhaching. Der Schock war allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. Zwar konnte Ema nach einer längeren Pause weiterspielen, aber der Satz war weg. Die Mädels wollten sich aber nicht geschlagen geben. Mit frischem Elan und Dank der mitgereisten Eltern und Fans erhielten die Mädels auch von außerhalb des Spielfelds lautstarke Unterstützung. Jede Aktion gelang und sie ließen den Unterhachinger Mädels keine Chance. Der Satz ging mit 25:17 an die LRV-Mädels. Im dritten Satz lagen sie bereits mit 7:2 in Führung, konnten aber die hohe Führung nicht verteidigen. Ema merkte man noch den Schock bei der unglücklichen vorangegangenen Blockaktion an. Sie spielte zunehmend verhaltener, bewegte sich vorsichtiger auf dem Feld. Nichtsdestotrotz geht die Gratulation an Unterhaching mit einem tollen Spiel.


Packende Netzduelle lieferte sich Ema mit Unterhachings Bester.


Viel gutes Zureden mit positiven Ermunterungen war gefragt.


Im letzten Spiel war bei den Lechrain Volleys die Luft raus. Die Motivation lag nach der knappen Niederlage im Keller. Die Verletzung von Ema machte sich spürbar bemerkbar, so dass das Spiel gegen Mauerstetten verloren ging. Für Trainer Stefan Huber war dies aber nicht weiter schlimm, da so im letzten Spiel alle Spielerinnen eingesetzt werden konnten. Der Fokus liegt auf den Bayerischen Meisterschaften. Und da wollen die Lechrain Mädels, wenn alle verletzungsfrei sind, ein Wörtchen mitreden.




Klarer Aufgabenteilung: Ema blockt und Sophia "taucht" jeden Ball heraus.


Pia Schmalz beim oberen Zuspiel. Sie sammelt immer mehr Erfahrung und wird von Spiel zu Spiel besser.




Mathilda (rechts im Bild) bot gegen Unterhaching ihre beste Turnierleistung. Mit gekonnten Netzaktionen und kurz gelobbten Bällen spielte sie die Unterhachingerinnen ein ums andere Mal aus. Hinten in der Abwehr erlief sie mit vollem Einsatz die Bälle.



Sieger der Südbayerischen Meisterschaft ASV Dachau vor Unterhaching, Mauerstetten und den Lechrain Volleys.


Ein super Team während der Turniertage - auf dem Platz und neben dem Platz.


Versprochen ist versprochen: Als Belohnung für die Quali zur Bayerischen lud Coach Huber die Mädels samt ihrer lautstarken Geschwister zum Burger-Essen ein.


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